Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Das schwarz-metallicgraue Headset kommt in einem stabilen Karton bei uns in der Redaktion an. Unser Testmuster misst 196 mm (B) * 214 mm (H) * 104,8 mm (T) und bringt knapp 430 Gramm auf die Waage. Der Hersteller setzt dafür auf einen Materialmix mit einem Unibody-Bügel aus Aluminium, Ohrpolster mit Kältegel und hoch dichtem Schaum mit weichem Kunstleder. Das flexible Kopfband ist angenehm weich gepolstert. Es passt sich automatisch an die Kopfgröße an, indem es aus den seitlichen Halterungen ein ganzes Stück weit nach oben gedrückt werden kann. Die gesamte Konstruktion ist sehr stabil gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Das Mikrofon befindet sich auf der linken Seite und einem flexiblen Träger, der einfach in die linke Ohrmuschel geschoben und damit ebenfalls gut geschützt wird. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Als Zubehör werden eine Anleitung und zwei Anschlusskabel mitgeliefert. Das 1,5 m lange USB-Kabel kann zum Laden genutzt werden. Die kabelgebundene Nutzung des Headsets wird über den 4-poligen 3,5-mm-Analog-Anschluss des zweiten Kabels möglich. Dieses Kabel ist 1,3 m lang und damit gut für den Einsatz an einem mobilen Zuspieler geeignet. Für optische Akzente sorgt das anpassbare, beleuchtete Logo an den beiden Kopfhörerseiten.
Technik und Software
Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche gut isoliert sind, um Außengeräusche in einem hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Für die Wiedergabe sorgen hochwertige Neodym-Magnete mit 50-mm-Durchmesser. Der Frequenzbereich deckt das menschliche Hörvermögen mit 20 Hz bis 20 KHz ab. Die Impedanz beträgt 32 Ohm. Das Nari Ultimate kann wahlweise per Klinke oder 2.4-GHz-Funk betrieben werden. Die latenzfreie Reichweite beträgt knapp 12 Meter. Eine Akkuladung hält ungefähr acht Stunden mit Razer Chroma-Beleuchtung und HyperSense bzw. 20 Stunden ohne Razer Chroma-Beleuchtung und HyperSense. Zusätzlich zu den akustischen Treibern verbaut Razer haptische Treiber von Lofelt. Sie sollen markante Stellen in Spielen, Filmen und Musik in Echtzeit in haptisches Feedback (also Vibrationen) umwandeln. In der hauseigenen Software lassen sich zahlreiche Einstellungen vornehmen. Einzelne Module und Dienste werden im Synapse-Startbildschirm als Kacheln dargestellt. Generell zeigt sich die Software modern und relativ übersichtlich. Mit ein paar Klicks kann man zwischen Stereo- und 7.1-Surround-Sound wechseln, den Bass verstärken, die Sprachqualität des Mikrofons verbessern, durch diverse EQ-Profile wechseln, das haptische Feedback anpassen (Intensität) und natürlich die Beleuchtung ändern (diverse Modi; RGB-Farbraum). Razer Synapse ist eine mächtige, aber nicht unumstrittene Anwendung. Weil es cloudbasiert arbeitet, muss zwingend ein Nutzerkonto angelegt werden. Dadurch können die Einstellungen aber auch auf verschiedenen Systemen mit Synapse genutzt werden.
Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows 7, 8.1 und 10 erkannt.

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