Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Die komplett schwarze Razer BlackWidow V3 Mini HyperSpeed kommt im kompakten 65-Prozent-Layout daher, misst daher nur 319x41x131 mm (BxHxT) und bringt knapp 800 Gramm auf die Waage. Bei der Gehäuseoberseite setzt der Hersteller auf wertiges Aluminium - der Rest wurde aus robustem Kunststoff gefertigt. Die Verwindungssteifheit der Tastatur gibt keinerlei Anlass zur Kritik, hier knarzt oder wackelt nichts. Die Tastaturkappen sind aus ABS und Doubleshot, die Beschriftung ist also ebenfalls aus Kunststoff gegossen und damit abriebfest. Die freistehenden Tasten erleichtern die Reinigung der Tastatur. Auch lässt sich der Neigungswinkel des Eingabegerätes verstellen. Antirutschstreifen an den Klappfüßen und an der Unterseite des Keyboards sorgen für einen guten Halt. Das abnehmbare und textilummantelte USB-Datenkabel kommt mit einer ausreichenden Länge von zwei Metern daher. Unser Testmuster lässt sich drahtlos wahlweise über Bluetooth oder den mitgelieferten Hyperspeed-Dongle anschließen. Die Blackwidow V3 Mini Hyperspeed lässt sich alternativ auch über ein USB-C-Kabel an einen PC anschließen. Diese Verbindung kann über einen kleinen Schiebeschalter auf der Rückseite ausgewählt werden. Insgesamt gesehen hinterlässt die Verarbeitungsqualität einen mehr als guten Eindruck.
Anschlag
Das Besondere an der Tastatur ist der bei jeder einzelnen Taste nicht über eine elektronische Folie, sondern über einen mechanischen Mikroschalter (Razer Yellow) weitergegebene Tastendruck. Der Tastenhub beträgt lediglich 1.2 Millimeter. Dieser kurze Weg soll dem Spieler eine niedrige Reaktionszeit mit dem Keyboard ermöglichen. Der dabei aufzuwendende Tastendruck ist sehr gering und liegt mit 45 Gramm deutlich unter dem, der bei Folientastaturen (80 Gramm) oder anderen mechanischen Tastaturen (60 bis 80 Gramm) aufgeboten werden muss. Laut Hersteller besitzen die Switches eine Lebensdauer von 80 Millionen Anschlägen. Die Razer Yellow Switches
Bei der BlackWidow V3 Mini HyperSpeed hat man als Käufer die Wahl zwischen den hauseigenen Razer Green und den neuen Yellow Switches. Bei den linearen Razer Yellows handelt es sich um das Gegenstück zu den Cherry MX Speed Silver Schaltern. Die Switches sollen durch einen schneller erreichbaren Signalpunkt, der nicht bei 1,9 oder 2 Millimeter, sondern schon nach 1,2 Millimeter Wegstrecke erreicht wird, schnellere Reaktionen ermöglichen. Technik
Unser Sample kommuniziert einerseits per latenzfreiem 2,4-GHz-Nano-Empfänger, wobei kabelloser Spielspaß für knapp 80 Stunden (mit Chroma-Beleuchtung) garantiert ist. Bleibt der Empfänger jedoch in seinem Fach, wechselt man per Knopfdruck zur Datenübertragung via Bluetooth. Hier beträgt die Laufzeit 200 Stunden (mit Chroma-Beleuchtung) mit geringer Latenz. Der interne Akku ist innerhalb von 5 Stunden per USB-Kabel vollständig aufgeladen.

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