Praxis

Gaming-Alltag mit der Xbox Series X
In den letzten acht Tagen haben wir zahlreiche „alte“ und neue Xbox-Titel auf der Xbox Series X getestet. Beim Zocken merkt man schnell, dass der AMD SoC problemlos für hohe Auflösungen ab 1440p geeignet ist. Im Actiontitel Gears 5 zum Beispiel waren bei 4K stets flüssige 60 Bilder pro Sekunde möglich. Darüber hinaus sorgen eine bessere Kantenglättung und pixelgenaue Schattenwürfe (Contact Shadows) für ein noch hübscheres Gesamtbild. Im Multiplayer lassen sich sogar einhundertprozentig stabile 120 FPS anwählen. Dieser Modus verfügt jedoch über keine Raytracing-Funktionalität. Im neuen Ubisoft AAA-Titel Watch Dogs: Legion gibt es neben dem 4K/60-FPS-Erlebnis auch noch Raytracing zu bestaunen. Es gibt aber leider auch einige „Negativbeispiele“: DIRT 5, Assassin's Creed Valhalla und Yakuza: Like a Dragon lassen einen optisch sichtbaren Generationssprung vermissen. Lediglich die deutlich kürzeren Ladezeiten sorgen für Next-Gen-Feeling. Schade, dass es keinen echten Launch-Titel gibt, der sämtliche Stärken der Xbox Series X demonstriert. Einige ältere Titel wie zum Beispiel das 2016er-Doom profitieren von der RDNA-2-Architektur der Xbox Series X. Im id-Software-Shooter sind, dank dynamischer Auflösungsskalierung, häufiger 4K-Abschnitte am Start. Einige Spiele bieten zudem eine freigeschaltete Framerate, die mit der Leistung des Systems skaliert. Dead or Alive 6 ist nun beispielsweise durchweg mit 60 FPS in 4K spielbar. Noch ein paar abschließende Worte zum Stromverbrauch. Im Last-Case-Situationen konnten wir eine Leistungsaufnahme von bis zu 185 Watt messen (Gear 5 Versus-Modus). In den meisten Fällen liegt der Verbrauch aber bei 150 bis 160 Watt.
Xbox Series X Unboxing-Video


Preis und Verfügbarkeit
Die Microsoft Xbox Series X ist ab dem 10.11.2020 im Handel erhältlich. Der Preis beträgt 499,99 Euro (Stand: 08.11.2020).

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