Konsole & Controller

Die Xbox Series X
Mit der Xbox Series X soll 4K-Gaming zum Standard werden. Daher setzt der Hersteller, wie auch Konkurrent Sony, auf einen modernen SoC (System-on-a-Chip) von AMD, der wiederum auf einem Zen 2 Prozessor sowie einem Grafikchip mit RDNA-2-Architektur basiert. Fast noch wichtiger ist, dass statt einer internen Festplatte nun eine NVMe SSD zum Einsatz kommt, was vor allem den Ladezeiten massiv verkürzt.
Das klobige Design der Konsole wurde lange Zeit belächelt (Stichwort Kühlschrank), doch der Konsolen-Hersteller hat sich was dabei gedacht. Die Xbox Series X kann wahlweise hochkant oder liegend aufgebaut werden. Wir empfehlen aber die Hochkant-Aufstellung, da so die Wärmeableitung optimal gewährleistet ist. Beim Aufbau ist darauf zu achten, dass weder der Lufteinzug an der Unterseite noch der Luftauslass oben behindert werden. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Konsole selbst unter Last kaum wahrnehmbar ist. Der temperaturgesteuerte Lüfter macht einen guten Job. Der eigentliche Aufbau unseres Testmusters ist sehr schlicht: An der Vorderseite findet man lediglich den Einschaltknopf (Xbox-Logo), die Auswurftaste für das UHD-Blu-Ray-Laufwerk, einen USB 3.1 Gen 1 Anschluss zum Aufladen/Anstecken des Controllers sowie eine Pairing-Taste für Gamepads und andere Peripherie. Die Rückseite beherbergt zwei weitere USB-Ports, einen Netzwerkkabelanschluss, einen HDMI 2.1 Steckplatz und einen proprietären Anschluss für eine 1 TB große Erweiterungskarte. Bei den Anschlüssen fallen zwei Dinge negativ auf: Da es keinen optischen Anschluss gibt, werden viele Soundsysteme nicht mit der neuen Xbox Konsole betrieben werden können. Zum anderen gibt es bedauerlicherweise keinen USB-Typ-C Anschluss.
Der alte, neue Controller
Der neue Controller der Xbox Series X ähnelt sehr dem aktuellen Modell. Er wurde leicht in der Form angepasst und soll nun für 98 Prozent aller Hände geeignet sein. Außerdem besitzt er einen Share-Button zum Teilen von Inhalten in sozialen Medien. Auch das Steuerkreuz wurde verbessert, welches nun stark an das des Xbox Elite Controllers erinnert. Weiters wurden die Reaktions-Geschwindigkeit optimiert, die Griffigkeit erhöht und zum Aufladen des optionalen Akkus gibt es einen zeitgemäßen USB-Typ-C-Anschluss. Ansonsten hat der Series X-Controller dasselbe Button-Layout und Anordnung von Digikreuz und Analogsticks, wie es schon von Xbox, Xbox 360 und Xbox One bekannt ist.

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