Attitude One Almaz - Test/Review
Aus dem hohen Norden (Schweden) erreichte uns vor einigen Tagen ein weiteres Paket vom Gaming Gear-Hersteller Attitude One.
Von Christoph Miklos am 18.01.2014 - 01:47 Uhr

Fakten

Hersteller

Attitude One

Release

Januar 2014

Produkt

Headset

Preis

ab 129,90 Euro

Webseite

Media (10)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Aus dem hohen Norden (Schweden) erreichte uns vor einigen Tagen ein weiteres Paket vom Gaming Gear-Hersteller Attitude One. Der Inhalt: Das brandneue Almaz Headset, welches wir exklusiv für den deutschsprachigen Raum testen durften.
Über Attitude One
Attitude One ist ein chinesischer Gaming-Gear-Hersteller, der sich langsam aber sicher in der europäischen Gaming-Szene breit macht. Das aktuelle Sortiment umfasst Headsets, Tastaturen und Mousepads. In den kommenden Monaten wird das Unternehmen seine Präsenz im DACH-Gebiet verstärken.
Datenblatt
• Loudhailer diameter: 40mm • Frequency range: 20~20.000Hz • Sensitivity: 111±3dB at 1 khz • Distortion: 4% THD • Magnet size: 12.5 × 2.0mm • Impedance: 16 Ohm at 1khz • Maximum power input: 20mW • Omnidirectional microphone: 4*1.5mm • Phone Cable 1 length: Approx.0.9m • Phone Cable 2 length: Approx.1.2m • Mic adapter cable length: Approx.2.4m (incl. adapter) • Hi-Fi Cable length: Approx.7.0m (incl. 6.3mm adapter) • Plug(mm): 3.5mm Gold-plated plug • Sensitivity Mic: -42dB
Testsystem
• Mainboard: ASUS ROG Rampage IV Black Edition • Prozessor: Intel Core i7-4960X Extreme Edition @ 4.4 GHz • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Beast DIMM XMP Kit 32GB 2133 MHz • Grafikkarte: 2x ASUS GeForce GTX 780 Ti SLI • Prozessorkühler: EKL Alpenföhn K2 • Netzteil: Seasonic Platinum Series 1000W • Soundkarte: Creative Sound Blaster Z • Festplatten: 2x Samsung SSD 840 Evo Series 250GB (Raid0) • Gehäuse: Xilence Interceptor • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 8.1 64-Bit • Peripherie: QPAD 5K LE Maus, QPAD MK-85 Red Tastatur • Monitor: LG Electronics Flatron 29EA93-P • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: diverse Computerspiele und Audio-CDs + Samsung Galaxy Note 3 und Apple iPhone 5S

Testbericht

Verarbeitung
Das neue Almaz Headset kommt in einer stabilen Verpackung bei uns in der Redaktion an. Unser Testmuster misst 155 x 178 mm, bringt gerade einmal 180 Gramm auf die Waage und lässt sich zum besseren Transport falten. Die gesamte Konstruktion ist recht robust gestaltet. Der Bügel und die Kopfhörerträger bestehen aus einem Kunststoffgemisch - im Inneren befindet sich eine stabile Aluminiumschiene. Das abnehmbare Mikrofon kann an der linken Ohrmuschel angeschlossen werden. Insgesamt gesehen hinterlässt die Verarbeitungsqualität einen sehr guten Eindruck. Das Headset gibt es wahlweise in den Farben Grün, Orange, Blau, Weiß, Schwarz und Pink. Im Lieferumfang ist eine Transporttasche aus Stoff enthalten.
Klang und Technik
Für die Schallwandlung sind zwei 40 Millimeter-Treiber zuständig, die laut Datenblatt den Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hertz abdecken. Der Hersteller bescheinigt dem Kopfhörer eine Impedanz von 16 Ohm und eine Empfindlichkeit von 32 Dezibel. Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche gut isoliert sind, um Außengeräusche in einem hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Ob man dies gut oder schlecht findet, muss man für sich selbst entscheiden.
In unserem Alltagstest (Battlefield 4, Counter-Strike: Global Offensive, Call of Duty: Ghosts, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset recht gut. Das Almaz Headset punktet mit klaren Höhen und einem soliden Bass. Lediglich der Mitteltonbereich ist zu wenig ausgeprägt.
Mithilfe des Voice Communication Adapter verwandelt man das Almaz bei Bedarf in ein vollwertiges Headset inklusive eines hochempfindlichen Mikrofon, Lautstärke-Regler und Mikrofon-Stummschaltung. Weitere im Lieferumfang enthaltene Anschlusskabel stellen die Verbindung zu iOS- oder Android-Geräten sicher. Sämtliche Kabel haben eine ausreichende Länge - man kann das Smartphone also problemlos in der Hosentasche tragen.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Attitude One Headset für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Kunstlederpolsterung bringt Ohren schnell zum Schwitzen - vor allem im Sommer.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme klar, ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt. Auch beim Telefonieren wurde unsere Stimme recht sauber übermittelt.
Preis und Verfügbarkeit
Das Attitude One Almaz ist ab sofort für recht happige 130 Euro (Stand: 18.01.2014 im Handel erhältlich.

Fazit und Wertung

Christoph meint: Teures aber gutes Allround-Headset!

Das neue Almaz ist zwar nicht „DAS“ Multiplattform-Headset, bietet aber zum gehobenen Preis viele positive Aspekte. Da wären zum Beispiel die hochwertige Verarbeitungsqualität und der hohe Tragekomfort. Ebenfalls für den Kauf sprechen die überzeugende Soundqualität (vor allem der kräftige Bass kann sich hören lassen), das gute Mikrofon und die einfache Bedienung. Auch die hohe Kompatibilität (PC, Mac, Smartphones) und die langen Audiokabel sprechen für das Attitude One Audioprodukt. Aber: Für eine klare Kaufempfehlung müsste der Preis noch etwas fallen.

80%
Verarbeitung
9
Klang
8
Tragekomfort
9
Mikrofon
8
Anbindung
9
Preis
7
Richtig gut
  • saubere Verarbeitung
  • faltbar
  • geringes Gewicht
  • hoher Tragekomfort
  • klare Höhen
  • recht kräftiger Bass
  • gutes Mikrofon
  • auch geeignet für Smartphones (iOS und Android)
  • lange Kabel
  • Transportbeutel im Lieferumfang enthalten
Verbesserungswürdig
  • schwacher Mitteltonbereich
  • recht teuer
  • Ohren fangen schnell zum Schwitzen an
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN <3), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne alte Star Trek Serien.

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