Testbericht

Verarbeitung
Das neue Almaz Headset kommt in einer stabilen Verpackung bei uns in der Redaktion an. Unser Testmuster misst 155 x 178 mm, bringt gerade einmal 180 Gramm auf die Waage und lässt sich zum besseren Transport falten. Die gesamte Konstruktion ist recht robust gestaltet. Der Bügel und die Kopfhörerträger bestehen aus einem Kunststoffgemisch - im Inneren befindet sich eine stabile Aluminiumschiene. Das abnehmbare Mikrofon kann an der linken Ohrmuschel angeschlossen werden. Insgesamt gesehen hinterlässt die Verarbeitungsqualität einen sehr guten Eindruck. Das Headset gibt es wahlweise in den Farben Grün, Orange, Blau, Weiß, Schwarz und Pink. Im Lieferumfang ist eine Transporttasche aus Stoff enthalten.
Klang und Technik
Für die Schallwandlung sind zwei 40 Millimeter-Treiber zuständig, die laut Datenblatt den Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hertz abdecken. Der Hersteller bescheinigt dem Kopfhörer eine Impedanz von 16 Ohm und eine Empfindlichkeit von 32 Dezibel. Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche gut isoliert sind, um Außengeräusche in einem hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Ob man dies gut oder schlecht findet, muss man für sich selbst entscheiden.
In unserem Alltagstest (Battlefield 4, Counter-Strike: Global Offensive, Call of Duty: Ghosts, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset recht gut. Das Almaz Headset punktet mit klaren Höhen und einem soliden Bass. Lediglich der Mitteltonbereich ist zu wenig ausgeprägt.
Mithilfe des Voice Communication Adapter verwandelt man das Almaz bei Bedarf in ein vollwertiges Headset inklusive eines hochempfindlichen Mikrofon, Lautstärke-Regler und Mikrofon-Stummschaltung. Weitere im Lieferumfang enthaltene Anschlusskabel stellen die Verbindung zu iOS- oder Android-Geräten sicher. Sämtliche Kabel haben eine ausreichende Länge - man kann das Smartphone also problemlos in der Hosentasche tragen.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Attitude One Headset für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Kunstlederpolsterung bringt Ohren schnell zum Schwitzen - vor allem im Sommer.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme klar, ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt. Auch beim Telefonieren wurde unsere Stimme recht sauber übermittelt.
Preis und Verfügbarkeit
Das Attitude One Almaz ist ab sofort für recht happige 130 Euro (Stand: 18.01.2014 im Handel erhältlich.

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