Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Release
05.10 2018
Genre
Action-Adventure
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
49,99 Euro
Media (18)
Galerie
Und wieder gibt es einen Shop für Microtransactions. Kommt schon, Ubisoft! In einem Singeplayer-Spiel? Warum braucht es den denn? Aber hey, zumindest hält der Shop selten wirkliche Vorteile für uns bereit. Das liegt zum einen daran, dass viele Passagen im Spiel an unser Level angepasst werden. Andererseits werden wir ohnehin so oft mit epischer und legendärer Rüstung belohnt, dass wir ziemlich schnell in güldenem Outfit durch Griechenland schreiten – die Gerüchte, die man sich über uns erzählt, dass wir halbgöttlicher Abstammung wären, sind ja vielleicht wahr? Dafür wirkt die Schifffahrt recht lieblos. Ubisoft wusste, dass sich viele Fans ein eigenes Schiff wie im Piratenabenteuer Blackflag zurück wünschen, also hat man es irgendwie mit reingeworfen. Toll. Es ist da. Aber nicht umwerfend. Ähnlich geht es uns mit dem Scaling. Viele Gegner halten mit uns mit und immer wieder finden wir potenzielle Opfer, die wir nicht einfach meucheln, sondern bekämpfen. Dadurch wird der Alarm ausgelöst und unsere Schleichaction endet schon wieder in einer Massenschlacht. Apropos Massenschlacht – Ab und an können wir im Konflikt der griechischen Welt eine Entscheidungsschlacht erzwingen. Das Balancing dabei ist allerdings seltsam verschroben und macht es uns selbst bei Höchstleistungen schwer, wirklich Erfolge zu erzielen.
Außerdem begegnet uns wieder der Ubisoftkult. Wie soll man dieses System sonst benennen? Ghost Recon, Far Cry und Origins taten exakt das Selbe: Die Bösen sind als Gruppierung organisiert, die aus mehreren Zweigen besteht. Jeder Zweig besteht aus ein paar Mitgliedern, angeführt von einem Anführer. Wir jagen Hinweisen nach, entschlüsseln die Identität der maskierten Schurken und töten sie. Auf geht es zur nächsten Jagd. Immer und immer und immer wieder, was stellenweise zum Grind ausartet. Wir kennen das und während es zu Beginn eine coole Idee war, ist das Motiv längst ausgereizt und entlockt uns nur mehr ein entnervtes Stöhnen. Dazu kommen absolut klischeehafte Elemente. Hey, wir können Romanzen eingehen! Die laufen aber eher auf den fixen, mit Cutscenes überdeckten Beischlaf hinaus und haben danach kaum noch Bedeutung. Selbst das Söldnerleben wirkt schwach. Engagieren wir uns im Krieg zwischen den beiden Stadtstaaten Athen und Sparta, beginnen uns Söldner zu verfolgen. Erschlagen wir diese, winkt uns nicht nur neue Ausrüstung, sondern auch ein neuer Rang im Söldnerverzeichnis. Die Boni, die wir so kassieren, sind nett, aber all das wirkt wie eine sehr abgespeckte Version bekannter Nemesis-Systeme. Die Sequenzen in der Gegenwart, außerhalb des franchiseeigenen Animus, halten sich aber spürbar in Grenzen und reißen uns nicht mehr ganz so oft aus der Spieltwelt. Yay.
Ähnliche Artikel
Assassin’s Creed Odyssey: Next-Gen-Patch kommt
vor 4 Jahren
Assassin's Creed Odyssey: Kostenlos am Wochenende spielen
vor 6 Jahren
Assassin's Creed Ragnarök: Kommt ein AC-Teil im Wikinger-Setting?
vor 6 Jahren
XMAS Kalender 2019 Gewinnspiel: Tür 8 - Update
vor 6 Jahren
Assassin’s Creed Odyssey: 1 Jahr im Rückblick
vor 6 Jahren
1 Kommentar
share it vor 2736 Tagen
I like this game and when i was a child and spend my hole day to enjoy playing game.
Antworten
Kommentar schreiben