Verarbeitung & Lüfter

Verarbeitung
Der neue Zalman CNPS16X kommt in einem stabilen Karton daher. Unser Testmuster misst 140 x 165 x 100 mm (B x H x T; mit Lüfter) und bringt knapp 880 Gramm (mit Lüfter) auf die Waage. Den Kühler gibt es wahlweise mit schwarzer oder weißer Lackierung. Der Tower-Kühler besitzt vier fünf Millimeter dicke Doppel-Heatpipes, die optimal positioniert sind, um die CPU-Abwärme effektiv an die zahlreichen Aluminiumlamellen abzuleiten. Um die LEDs auf dem Kühlkörper selbst platzieren zu können, wird eine Kunststoff-Haube verwendet, die auch die Lüfter fixiert. Sowohl Lüfter und Deckel (bunt leuchtender Zalman-Schriftzug) verfügen über zahlreiche digitale RGB-LEDs und werden separat angeschlossen, können also unabhängig angesteuert werden. Damit vom Deckel aus kein Kabel geführt werden muss, ist dieses im Lüfterrahmen versteckt. Mit von der Partie ist auch die Heatpipe-Direct-Touch-Technologie. Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht das Konzept dieser Technologie darin, dass die Heatpipes in direktem Kontakt (engl. Direct Touch) zur wärmeerzeugenden Komponente steht. Der Vorteil dieser Technologie besteht laut Hersteller darin, dass durch Weglassen einer Grundplatte, auf welche die Heatpipes normalerweise montiert sind, die Wärmeaufnahme deutlich optimiert werden kann. Dadurch soll ein besseres Kühlergebnis erzielt werden können.
Lüfter
Zur Belüftung werden zwei 120-mm-Lüfter (max. 27 dB(A), 800 - 1500 U/min, 83,2 m³/h) in einer „Sandwich-Konfiguration“ eingesetzt. Identisch sind die Lüfter jedoch nicht. Das rückseitige Modell spiegelt die Geometrie der Lüfterblätter, damit die Streben des Lüfterrahmens zur Innenseite des Kühlers zeigen können und versteckt bleiben. Gummierte Eckelemente verhindern die Übertragung von Vibrationen auf den Kühlkörper. Verarbeitungsmängel konnten wir bei unserem Testmuster nicht feststellen, was erneut für die hohen Qualitätsansprüche von Zalman spricht.

Kommentar schreiben