Einleitung
Vorwort
Linientreu zum Vorgänger haben wir das neue Xigmatek Gehäuse mit dem mächtig klingenden Namen Utgard unter die Lupe genommen. Mehr dazu im Testbericht.
Über Xigmatek
"Purpose and targets of becoming one of the worlds leaders in thermal PC Industry were set for Xigmatek Co. Ltd in 2005, the founding year! To ensure reaching this project aims, Xigmateks management followed up with hard work, experiences and customer friendly business style.
Honing one of the world’s most efficient manufacturing operations, Integration Presence in major economic regions, being tied up with most important strategic alliances between suppliers and academia and further majority investments in R&D are some of Xigmateks aggressive incensement strategies.
Combining the cream of product designers, R&D engineers and technical people (main team in Germany) Xigmatek is proud and full of confidence to offer excellent quality products and service to cover the customers requirements and demands.
Within the standard channels as the consumer market and the distributing electrical appliances, Xigmatek will keep on focusing on development and set up even new sales channels to comply ever-changing demands and requirements.
Several years of experiences company background in Thermal IT industry provides our customer the best, reliable, environmental and performing Thermal/Cooling Systems including excellent Service to fulfill global users and customers demands."
Danksagung
Vielen Dank an unseren Partnershop Caseking und Herrn Oliver Pusse für das Testmuster und das uns entgegengebrachte Vertrauen!
Datenblatt
• Maße: 207 x 515 x 490 mm (BxHxT)
• Material: Stahl
• Gewicht: 9,3 kg
• Farbe: Schwarz
• Formfaktor: ATX, Micro-ATX
• Lüfter:
1x 120 mm (Front HDD-Käfig, White LED)
1x 120 mm (Rückseite, White LED)
1x 170 mm (Deckel, White LED)
1x 92 / 80 mm (Rückseite, optional, statt 120 mm)
1x 140 / 120 mm (linkes Seitenteil, optional)
1x 140 / 120 / 92 / 80 mm (linkes Seitenteil, optional)
2x 140 / 120 mm (Deckel, optional, statt 170 mm)
1x 140 / 120 mm (Boden, optional)
2x Lüftersteuerung für max. 6 Lüfter
• Laufwerke:
9x 5,25 Zoll (extern, max. ohne 3,5 Zoll)
1x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Slot)
4x 3,5 Zoll (intern, in 3x 5,25 Slots)
• Erweiterungsslots: 7
• Netzteil (optional): Standard ATX
• I/O Panel:
4x USB 2.0
2x eSATA
1x je Audio IN / OUT
Testsystem
• Mainboard: ASUS Rampage II Extreme (Intel X58) / Bios: 0705
• Prozessor: Intel Core i7 965, 4 x 3,2GHz@4,0 GHz
• Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-3
• Arbeitsspeicher: G.Skill F3-16000CL8T-6GBPS (Perfect Storm)
• Grafikkarte: 2x ASUS ENGTX295 (Quad-SLI)
• Monitor: LG Flatron W2600H
• CPU-Cooling: EKL Alpenföhn Nordwand
• Netzteil: Cougar CM 1200W (1.200 Watt)
• Sound: Creative SB X-Fi Titanium Fatal1ty Professional Series + Teufel Concept E 400
• Festplatten: 2x G.Skill Falcon SSD 128GB (Raid 0)
• Gehäuse: Xigmatek Utgard
• Laufwerke: Plextor DVD-Dual Layer Writer
• Betriebssystem: Windows 7 Ultimate 64-Bit
• Eingabegeräte: Logitech UltraX Media Keyboard und Roccat Kova
• Zimmertemperatur: ca. 21°C
Verarbeitung, Platz, Montage
Verarbeitung
Die tadellose Verarbeitung begleitet den Midi bis ins Innere. Exakte Fugen, genauer Schließmechanismus und durchdachte Schnellmontageelemente, die auch wirklich halten. Wie auch schon beim Vorgänger wird das Netzteil am Boden montiert und der Luftansaugbereich mit einem leicht zu entfernenden Staubschutz versehen. So wie die gesamte Außenhülle, wurde auch der Innenraum schwarz lackiert. Alle Arbeitsbereiche sind frei von scharfen Kanten. Eine rundum tadellose Verarbeitung.
Hinweis: Die Kratzer auf dem Front-Panel (siehe Foto) sind nur oberflächlich auf der Schutzfolie.
Platzangebot
Mit 207x 490x 515 mm (BxHxT) ist es höher und tiefer als das Mitgard Gehäuse. Sieben Steckkarten, 9x 5,25“ Schächte, von denen 4 für den Festplattenkäfig
verbraucht werden, und der selbst für 4x 3,5“ Harddisks Platz bietet. ATX-Mainboards mit seitlich angebrachtem S-ATA Schnittstellen, können bedenkenlos eingesetzt werden. Dasselbe gilt natürlich auch für Micro-ATX Boards. Schlauchdurchführungen für eine alternative Wasserkühlung sind vorhanden, müssen jedoch vorher herausgebrochen, und mit den beiliegenden Gummimanschetten bestückt werden. Im Auslieferungszustand befinden sich bereits 3 Lüfter im Gehäuse. 1x 170 mm oben, 1x 120mm Front und ein 120 mm an der Rückseite. Wem das nicht reicht, der kann noch auf dem Boden einen 140 mm Lüfter einsetzen, dessen Ansaugbereich wie auch beim Netzteil, mit einem abnehmbaren Staubschutzgitter versehen ist. Zusätzlich können auch noch am linken Seitendeckel 2x 120 mm Lüfter montiert werden. Wer mit einer großen Grafikkarte liebäugelt, muss sich keine Sorgen machen, auch hier ist das Platzangebot ausreichend.
Montage
Neue Schnellmontageelemente für Steckkarten bieten nun mehr und vor allem
sichereren Halt. Die Verschlüsse für die optischen Laufwerke wurden vom Mitgard übernommen, wo sie sich bereits bestens bewährt haben. Der HDD-Käfig lässt sich zwar demontieren, bietet aber keinen Schnellauswurf, wie man das z.B. von Chieftec kennt. Die Schraubenlöcher des Käfigs sind mit Gummipuffern bestückt, welche die Vibrationen der Festplatten dämmen. Hinweis: Die Einbaublenden hinter dem Frontgitter sollten vor Inbetriebnahme herausgebrochen werden. Dies senkt den Geräuschpegel des Lüfters deutlich, der direkt dahinter sitzt und dann ungebremst Luft ansaugen kann.
Kühlung, Ausstattung, Optik, Gewicht, Preis
Kühlung
Die drei vormontierten Lüfter sorgen für einen überdurchschnittlich hohen Luftstrom.
Per Steuerung am IO-Paneel lassen sich mit zwei Reglern bis zu 6 Lüfter einschalten und steuern, die in zwei Gruppen geteilt sind (Gruppe A + Gruppe B).
Lautstärke
Die zwei 120 mm Lüfter machen eindeutig mehr Wirbel als der langsam drehende 170 mm Lüfter. Jedoch kein Vergleich zu aktuellen High-End Grafikkarten. In den warmen Jahreszeiten muss man sich auf eine angehobene Geräuschkulisse einstellen.
Ausstattung
Nicht gespart wurde auch bei der Bestückung des Front-Panels. Insgesamt 2x e-SATA, 4x USB 2.0, 1x Audio Out und 1x Mikrofon In, sowie 2x Regler für die Umdrehungsgeschwindigkeit sind schon ein mehr als großzügiges Angebot an
Schnittstellen für einen Midi-Tower. Dazu noch die beleuchteten Lüfter und die abnehmbaren Staubschutzgitter, ergeben ein üppiges Gesamtbild. Weiter befinden sich im Lieferumfang noch 2x Gummimanschetten, 3x Kabelhalter (zum Schrauben) und ausreichend Schrauben für eine fixe Montage von diversen Komponenten.
Optik
Die lineare Form gefällt, ist wenig auffällig, aber dafür auch zeitlos. Alle Lüfter wurden mit weißen LED´s bestückt und hinterlassen einen orangefarbigen Eindruck, wie auch schon beim Mitgard. Das Mesh-Gitter in der Front, macht die Optik etwas lockerer.
Gewicht
Mit 9,2 Kg (netto) eignet sich dieses Gehäuse auch sehr gut für LAN-Party´s.
Preis
Der Preis von knapp 70 Euro (Preis laut www.caseking.de; Stand: 23.04.2010) liegt etwas höher als beim Mitgard, ist aber immer noch gerechtfertigt.
Anmerkung: auch andere Konfigurationen mit Sichtfenster, Netzteil sowie Dämmmaterial sind erhältlich.
Fazit und Wertung
„Hannes meint: Ein würdiger Nachfolger!
“
Utgard, der Neue aus dem Hause Xigmatek, kann sich ruhig neben seinen Bruder Mitgard stellen. In allen Belangen hält er mit und übertrifft den Funktionsumfang sowie die Art der Schnellmontageelemente. Etwas Schwäche zeigt er bei voller Umdrehungsgeschwindigkeit der Lüfter, die sich etwas lauter ins Zeug legen. Der Preis ist angesichts des Lieferumfanges gerechtfertigt.
Richtig gut
- gute Verarbeitung
- ausreichendes Platzangebot für High-End Systeme
- Netzteil am Boden montierbar
- gute Kühlleistung
- gute Ausstattung
- geringes Gewicht
Verbesserungswürdig
- bei voller Umdrehungsgeschwindigkeit laute Lüfter
Hannes Obermeier Hannes Obermeier
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