Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Massive Development
Release
15.03 2019
Genre
Action
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Media (22)
Galerie
Der Rest der Geschichte bleibt leider ziemlich belanglos und schafft es auch nicht, die einzelnen Charaktere interessant erscheinen zu lassen. Schade auch, dass der eigene Charakter in sämtlichen Zwischensequenzen zum stummen Objekt degradiert wird. In erster Linie dreht sich alles darum, die verbliebenen Zivilisten der Stadt zu unterstützen, die sich in kleinen Siedlungen zusammengefunden haben und im täglichen Kampf gegen drei gewalttätige Fraktionen stehen. Viele Geschichten werden über das sogenannte Environment-Storytelling erzählt. So lauscht man den Unterhaltungen von Zivilisten, den neusten Meldungen aus dem Radio oder sogar dem Plausch von ein paar Gegnern, bevor man sie angreift. Auch die bekannten Audiologs und Echos sind wieder dabei und erzählen spannende kleine Geschichten, die ein Bild von der Welt zeichnen.
Je mehr Kontrollpunkte man übernimmt, umso mehr Patrouillen der Miliz sieht man auf der Straße. Die Bewohner sammeln sogar selbstständig Ressourcen und bringen diese in ihre Stützpunkte. Zusätzliche Ressourcen schafft man mittels Nebenaufgaben heran: Eine Spielecke für Kinder, eine verbesserte Stromversorgung, eine kleine Bibliothek, Bienenstöcke für die Honigproduktion. All diese Veränderungen haben zwar keinen direkten spielerischen Nutzen, tragen aber viel zur Glaubwürdigkeit der Spielwelt bei.
The Division 1 wurde häufig für seine Gegner kritisiert, die ganze Magazine an Munition in sich aufsaugen, bevor sie das Zeitliche segnen. Zwar basiert das Kampfsystem auch in The Division 2 weiterhin auf RPG-Werten und Schadenszahlen. Trotzdem fallen normale Gegner nun deutlich schneller. Um dem Spieler dennoch starke Gegner entgegenzusetzen, haben die Entwickler diese Feinde in sichtbare Rüstungen gesteckt. In diese muss zunächst eine Schwachstelle geschossen werden, um Schaden an den eigentlichen Lebenspunkten zu machen. Das fühlt sich deutlich besser und realistischer an.
Neben Waffen und Rüstung wird die Ausstattung des Agenten mit seinen aktiven Fähigkeiten abgerundet. Zu den acht Basis-Skills gehören alte Bekannte wie der Geschützturm und der Schild sowie Neuzugänge wie die Drohne und der Chemikalien-Werfer. Jede dieser Fähigkeiten gibt es in drei oder vier verschiedenen Varianten, die ihre Funktionsweise teilweise erheblich verändern. So kann die Drohne zum Beispiel Bomben auf ein Zielgebiet abwerfen, mit einem MG einzelne Ziele unter Beschuss nehmen oder als Reparaturdrohne die Rüstung von Spielern "heilen". Zusätzlich lassen sich die Skills auch noch mit Mods ausstatten, was auch hier für vielfältige spielerische Entfaltungsmöglichkeiten sorgt. Außerdem schaltet man im Verlauf des Spiels verschiedene passive Talente frei. Diese sorgen für mehr Stauraum im Inventar, höheren Erfahrungspunktegewinn, Zugang zu Waffenmods und vielem mehr.
In der Dark Zone kämpfen Agenten nicht nur gegen NPCs, sondern auch untereinander um den besten Loot. Wie im Vorgänger sammelt man Erfahrungspunkte und erhöht so den DZ-Rang. Daran geknüpft ist diesmal ein eigenes Talent-System. Alle fünf Stufen wählt man ein neues Talent aus. So verdient man sich mehr Stauraum für kontaminierte Gegenstände, Vorteile als Rogue-Agent und höhere Drop-Chancen. Klassische PvP-Action gibt es im Konflikt-Modus. Hier gibt es auf speziellen Karten Team-Deathmatch- und Domination-Modus-Kost. Auch im organisierten PvP kommt die Normalisierung zum Einsatz, um eine faire Auseinandersetzung zu gewährleisten. Die Zahl der Maps ist mit drei bislang recht überschaubar. Aber immerhin sind die Karten diesmal anders als im Vorgänger eigens für den PvP-Modus entworfen.
Mit Maximalstufe 30 kann man auch entscheiden, ob man den Agenten zum Zerstörungsexperten, Überlebensexperten oder Präzisionsschützen weiterentwickeln möchte. Jede dieser Spezialisierungen verfügt über eine spezielle individuelle Waffe, die man zusätzlich zu den zwei üblichen Knarren ausrüstet. In einem Talentbaum schaltet man zudem weitere Perks und Boni passend zur gewählten Spezialisierung frei. Die dafür benötigten Punkte verdient man sich durch Stufenaufstiege und abgeschlossene Aktivitäten.
Christoph meint: Unterhaltsamer und schicker Loot-Shooter!
“Nach über 45 Stunden Spielzeit an der Konsole und dem PC kann ich mit einem ruhigen Gewissen schreiben, dass The Division 2 die Erwartungen der Fans mit ziemlicher Sicherheit erfüllen wird. Als -kritischer- Tester/Spieler des Vorgängers habe ich mich vor allem über die abwechslungsreiche Spielwelt gefreut. Washington D.C. sieht nicht nur fantastisch aus, sondern punktet auch mit vielen tollen Details an jeder Ecke. Es gibt ständig was zu erledigen und viele der Missionen wurde gut in Szene gesetzt. Darüber hinaus sorgt die verbesserte KI für mehr Spannung in den zahlreichen Feuergefechten. Ebenfalls erfreulich: Das Panzerungssystem der Elite-Gegner macht die Welt von The Division 2 glaubwürdiger (Stichwort: Bullet Sponge). Sogar in den Dark Zones habe ich bisher erstaunlich viel Spaß, obwohl ich kein großer PvP-Fan bin. Vielleicht, weil ich mir dank Normalisierung keine großen Gedanken über Ausrüstungsunterschiede machen muss. Ich bin gespannt, was die Entwickler von Massive im Laufe des Jahres noch alles auf das bereits massive Grundgerüst aufsetzen.
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