Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Das vorwiegend schwarze Notebook setzt auf ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse, misst flache 355x235x17.8mm (BxTxH) und bringt gerade einmal 2.1 Kilogramm auf die Waage. Für optische Akzente sorgen die RGB-beleuchtete Tastatur (Razer Chroma; Einzeltastenbeleuchtung) und das grün leuchtende Razer-Logo auf der Rückseite des Bildschirms. Im Lieferumfang enthalten sind: Akku (Li-Ionen 80Wh), Handbuch, Netzteil (230W) und Treiber-DVD. Windows 10 64-bit ist ebenfalls enthalten. Die Anschlussmöglichkeiten sind, Gaming-typisch, modern gestaltet:
3x USB-A 3.0 1x Thunderbolt 3
WLAN 802.11a/b/g/n/ac (2x2, Intel 9560), eine Frontkamera (1080p, 30 FPS) und Bluetooth 5.0 sind ebenfalls mit von der Partie. Für ein sauberes Stereo-Klangbild sorgen die beiden Lautsprecher. Nur beim Tiefbass sollte man sich nicht zu viel erwarten. Die Einzeltasten-RGB-beleuchtete Tastatur ist, wie man es von Razer gewohnt ist, keine schlechte. Als Vielschreiber wird man seine Freude mit dem flachen Keyboard haben - als Zocker -vielleicht- weniger. Geschmackssache. Mediafunktionen sind per Tasten-Doppelbelegung mit von der Partie. Ein großes, klickfähiges Glas-Touchpad mit Microsoft Precision Touchpad-Unterstützung ermöglicht eine sanfte und präzise Bedienung, inklusive einer Reihe von Gesten für noch mehr Navigationsmöglichkeiten. Schade bloß: Fingerabdrücke sammeln sich sehr schnell auf den glatten matten Oberflächen an.
Display
Unser Testmuster kommt mit einem modernen 15,6 Zoll (1.920x1.080) großen Full-HD-Non-Glare 144 Hertz Display daher. Der maximale Helligkeitswert liegt bei 324 cd/m² und auch das Kontrastverhältnis von 1500:1 kann sich sehen lassen. Lediglich die Ausleuchtung könnte besser sein. Die Homogenität der Ausleuchtung liegt bei knapp 83 Prozent. Flotte Action-Titel stellen kein Problem (Tearing oder Ghosting-Effekte) für das Display dar. Innenleben und Technik
Herzstück bildet der Intel Core i7-8750H, der im 14nm-Verfahren gefertigt wurde. Die sechs nativen Rechenkerne takten mit 2,2 GHz - per Turbo-Boost sind auch bis zu 4,1 GHz möglich (Einzelkerntakt).
Für die grafische Darstellung wurde die mobile GeForce RTX 2080 Max-Q 8 GB Grafikeinheit von NVIDIA verbaut. Diese bietet ausreichend Power für alle aktuellen AAA-Titel unter Full-HD mit maximalen Details. Beim Arbeitsspeicher hat der Hersteller auch nicht gespart: 16 GB DDR4 mit 2.666 Taktfrequenz wurden im Gehäuse verbaut.
Sehen lassen kann sich zudem die Lese- und Schreibleistung der integrierten PM981-SSD von Samsung, welche per M.2 und NVMe-Protokoll angeschlossen ist. Sie erreicht eine Übertragungsrate von rund 3.1 GB/s (Lesen) bzw. 1.9 GB/s (Schreiben).
Software
Über Razers Synapse Software lässt sich auch das neue Blade 15 in der Leistung anpassen. Drei Profile stehen zur Auswahl: „Ausgeglichen“, „Gaming“ und „Ersteller“. „Ausgeglichen“ limitiert die CPU auf 35 Watt TDP, während „Gaming“ und „Ersteller“ die vollen 45 Watt zulassen. Auch die Taktrate der GPU ändert sich: 1.150 MHz im „Ausgeglichen“- bzw. 1.250 MHz im „Gaming“-Modus.
Preis und Verfügbarkeit
Das von uns getestete Notebook ist ab sofort im Handel erhältlich. Kostenpunkt: 2.777 Euro (Stand: 28.07.2019).

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