Neues Abenteuer

Große Publisher reden noch immer davon, dass das Singleplayer-Genre ohne Lootboxen tot sei? „Hold my beer“, denkt sich Entwickler Obsidian Entertainment! Nach dem von Fans und Presse gefeierten ersten Teil, steht nun Pillars of Eternity II: Deadfire in den Startlöchern. Ob man an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann? Wollten wir auch wissen, also haben wir natürlich sofort die Segel gesetzt. Kurs: Todesfeuer-Archipel!
Neue Ufer
In den vergangenen Tagen ging es wie ein Mantra durch die Redaktion: „Verrate mir nichts über den Verlauf von Deadfire, verrate mir nichts über den Verlauf von Deadfire...!“ Das liegt ganz einfach daran, dass die Fortsetzung der Pillars of Eternity-Reihe an den ersten Teil anknüpft und jeder noch einmal hektisch das Ende von Pillars of Eternity I spielen will. Wenn es euch ebenso geht, ist genau jetzt ein guter Zeitpunkt, um einfach zur nächsten Überschrift weiter zu springen. Ihr wurdet gewarnt, Wächter! Denn noch immer spielen wir den Wächter von Caed Nua, jenen mit Göttern und Seelen kommunizierenden Burgherren, den wir bereits einmal durch ein Abenteuer geleitet haben. Aber keine Sorge, wir streifen nicht erneut durch den Dyrwald. Alles beginnt an einem ganz normalen Tag, den wir auf unserer Burg verbringen, als plötzlich die Erde zu beben beginnt. Der riesige Koloss aus Adra, einem magischen Material, der unter unserer Festung im Erdreich schlummert, beginnt sich träge zu bewegen. Chaos entbrennt, Leute sterben und unsere Heimat wird vollkommen vernichtet. Wir sind davon nicht ausgenommen – sondern sterben. Und vielleicht wäre es das auch schon gewesen, hätten wir nicht so eine besondere Rolle in vergangenen Ereignissen gespielt. Statt schlicht im Jenseits zu verschwinden, sitzen wir unversehens Berath, dem Gott des Todes in Form einer schwarz gerüsteten Ritterin, gegenüber. Sie erklärt uns, dass niemand anderes als der tote Gott Eorthas von der riesigen Statue Besitz ergriffen hat! Doch nicht einmal die Götter wissen, wie es dazu gekommen ist oder was Eorthas mit seiner neu gewonnenen Existenz anstellen will. Also schicken sie einen fähigen Informanten hinaus in die Welt: Uns! Nach unserem Erwachen hängen wir auch schon an den Fersen des gigantischen Gottes, dessen Schritte ihn zielstrebig über das Meer tragen, zu einer verstreuten Ansammlung hunderter Inseln, die auch schon so genug Probleme mit Piraten, Handelsgesellschaften und unerklärlichen Ereignissen hat. Willkommen im Todesfeuer-Archipel!

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