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Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Square Enix
Entwickler
People Can Fly
Release
01.04 2021
Genre
Shooter
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Media (11)
Galerie
Los geht es!
Es kommt also zum Kampf. Man setzt sich zwar durch, doch das Landeprotokoll wurde bereits eingeleitet. Im Chaos des Gefechts wird unser Held verletzt und erneut in einen Kälteschlaf versetzt, bis man irgendwann in der Zukunft die Verletzungen heilen kann. Der eigentliche Start des Spiels beginnt ab dem Zeitpunkt des Aufwachens. Verwirrt stellt man fest, dass man nicht einige Wochen oder Monate geschlafen hat, sondern ganze 30 Jahre. Zu allem Überfluss haben sich die wenigen Überlebenden in verschiedene Fraktionen aufgeteilt und bekämpfen sich gegenseitig. Obendrauf wimmelt es nur so von beinahe unsterblichen Menschen, Mutanten und Alienwesen. Mehr wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten.
In welcher Kampfweise man die Quest-Ziele erfüllt, hängt dabei von der Klassen- und Waffenwahl ab. Nach dem Prolog kann man sich nämlich für eine der vier vorhandenen Klassen entscheiden. Grundsätzlich spielen sich alle Klassen insofern ähnlich, dass man durch ausgeteilten Schaden heilt. Unterschiede gibt es in der Form des Schadens. Als Verwüster heilt man sich beispielsweise durch sterbende Gegner. Der Verwüster ist als Tank-Klasse eingestuft und auf kurze Reichweite beschränkt. Der Assassine ist zwar ebenso auf kurze Reichweite getrimmt, erhält weniger HP, dafür aber einen Schild. Leichter hat es da der Technomant, der generell einen Teil des Schadens in Leben umwandelt, unabhängig der Distanz, weshalb diese Klasse auch eher zum Scharfschützengewehr neigt. Der Pyromant heilt sich durch Tötungen mit seinen Fähigkeiten und bleibt auf mittlerer Reichweite. Egal welchen Weg man einschlägt, die Gadget-Fähigkeiten des Technomanten, die Zeit-Raum-Verzerrung des Assassinen, die Inferno-Wunder des Pyromanten oder die schutzgebenden Erdfertigkeiten des Verwüsters, belohnt wird anfangs vor allem aggressives Spielverhalten. Zwar lassen sich dann nochmal drei Fähigkeits-Richtungen in den Skill-Trees verbessern, die Klasse selbst lässt sich einmal ausgewählt aber nicht mehr ändern. Etwas mehr Tiefe bekommen die Klassen und ihre Tech-Trees noch durch die acht Klassenfertigkeiten, aus denen man je drei aktiv haben kann. Zu den Fertigkeiten zählen unter anderem platzierbare Geschütztürme, Schutzschilde, Zeit-Raum-Blasen, Feuertornados und weitere spaßig ansehende Superkräfte.
Sowohl Kleidung als auch Waffen haben Mod-Slots, mit denen man recht früh am Anfang rumexperimentieren darf. Modifikationsarten bekommt man durch das Zerlegen der jeweiligen Gegenstandstypen. Mit abbau- und erfarmbaren Ressourcen wie Eisen, Leder und Splitter können Slotplätze selbst bestimmt werden. Wie viele Slots zur Verfügung stehen hängt auch mit der Seltenheit der Items ab. Modifikationen teilen sich in drei Ränge auf, mit unterschiedlich starken Effekten wie Fertigkeitsverlängerung, prozentuale Erhöhung des Waffenschadens oder auch ein Einfrieren der Gegner beim Nachladen.
Immerhin: Outriders lässt sich nach dem Prolog jederzeit gemeinsam spielen. Mit Anpassen der Weltstufe lässt sich die Schwierigkeit auch deutlich angenehm runter- oder hochskalieren. Einen Chat gibt es nicht, dafür aber eine Voice-Talk-Funktion. Cutscenes werden gemeinsam angesehen, können aber, wenn alle sich einig sind, auch übersprungen werden. Schade nur, dass man die erbeuteten Items nicht untereinander tauschen kann.
Trotz verwendeter Unreal 4 Engine sieht der neuste Titel von Publisher Square Enix nur mittelmäßig aus. Vor allem im FullHD trübt heftige Unschärfe den grafischen Gesamteindruck sehr. Auch die Animationen und Gesichter sind nicht gerade „2021-Ready“. Die Musik wiederholt sich relativ oft, macht allerdings trotzdem Laune und passt stilistisch zum ganzen Action-Film-Feeling. Die Waffensounds sind weder sonderlich hörenswert, noch störend, viel mehr irgendwo im Mittelmaß-Feld. Das trifft auch auf die Vertonung zu.
Christoph meint: Mittelmaß trifft auf Bug-Desaster!
“Nach gut über 30 Stunden Spielzeit (PC und Xbox Series X) bleibt nur ein arg ernüchternder Gesamteindruck übrig. Entwicklerteam People Can Fly hätte sicher mit mehr Budget und Zeit einen guten Loot-Shooter abliefern können, doch aktuell ist Outriders im besten Fall nur mittelmäßig. Die Launch-Probleme sind inakzeptabel und auch etliche Patches später läuft der Titel nicht wirklich rund. Auch in puncto Grafik und Sound hätte man sich von einem -angeblichen- AAA-Titel mehr erwarten können. Zu allem Überfluss wird auch das launige Endgame durch Fehlentscheidungen beim Balancing arg entwertet. Am Ende bleibt nur eine große Portion Anthem-Déjà-vu übrig.
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