Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Die -fast- komplett schwarz beschichtete M.O.J.O. M1 wurde aus Kunststoff gefertigt und bringt knapp 70 Gramm (ohne Kabel) auf die Waage. Das geringe Gewicht wird durch das löchrige Gehäuse realisiert. Die Maus besitzt im Inneren eine umfangreiche RGB-Beleuchtung, welche ohne Treiber direkt an der Maus mittels Knopfdrucks angepasst werden kann. Unser Testmuster misst 79x39x120 mm und eignet sich demnach bestens für Personen mit mittelgroßen und großen Händen. Zur Eingabe stehen insgesamt fünf Tasten zur Verfügung, die, aufgrund der fehlenden Software, nicht programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad ist natürlich auch als Taste nutzbar. Als Taster der beiden Haupttasten verbaut Mad Catz die selbst entwickelten mechanischen DAKOTA-Switches, welche eine reduzierte Reaktionszeit von bis zu 0,2 Millisekunden im Vergleich zu anderen Switches besitzen. Die Lebensdauer wird mit 60 Millionen Klicks beziffert. Auch das gummierte Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Das stoffummantelte und flexible USB-Datenkabel misst ausreichend lange 1.8 Meter. Fünf kleine PTFE-Gleiter an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Die Verarbeitung der Maus selbst überzeugt, hier gibt es nichts zu meckern. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind sehr gut.
Technik
Das „technische Herzstück“ ist der präzise PixArt PAW 3360 Sensor. Er löst mit bis zu 12.000 DPI auf, unterstützt Mausgeschwindigkeiten von bis zu 250 IPS und Beschleunigungen von bis zu 50 G sowie eine Abhebedistanz von zwei Millimetern. Der Hersteller hat insgesamt sieben festgelegte DPI-Einstellungen (12.000/8.000/6.400/3.200/1.600/800/400) in den Nager einprogrammiert. Darüber hinaus kann man die USB-Übertragungsrate anpassen (250, 500 oder 1.000 Hertz). Eine Software für Makros oder Profile gibt es, wie bereits erwähnt, nicht. Der Nager wurde automatisch unter Windows 10 erkannt.

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