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Inhalt
Fakten
Hersteller
Hewlett Packard
Release
Sommer 2023
Produkt
Notebook
Preis
ab 1.749 Euro
Webseite
Media (20)
Galerie
Das HP Omen Transcend 16-u0077ng misst 356.5x269x19.9 mm (BxTxH), bringt knapp 2.17 Kilogramm auf die Waage und kommt in der Farbe Schwarz (Shadow Black) daher. Beim Gehäuse setzt man auf einen wertigen Magnesium-Aluminium-Mix. Das Display lässt sich zwar bis zu 180 Grad öffnen, jedoch könnten die Scharniere etwas besser verarbeitet sein.
Bei den Anschlüssen gibt es keine großen Überraschungen, da diese 1:1 vom Omen 16 übernommen wurden:
Bei der bunt leuchtenden Tastatur (Beleuchtung via Software anpassbar) kommen herkömmliche Scheren-Schaltern zum Einsatz. Die WASD-Tasten sind für ein besseres Gaming-Erlebnis mit einem transparenten Design verbaut. Positiv erwähnenswert ist das große (13.5 x 8.6 cm) und präzise Clickpad. Für Spieler dürfte die dedizierte Omen-Gaming-Hub-Taste interessant sein, welche eine übersichtliche Software mit diversen Einstellungsmöglichkeiten (Performance, Beleuchtung etc.) öffnet. Für die Kommunikation wird ein Intel-AX211-Chip für WiFi-6E und Bluetooth 5.3 eingesetzt. Last but not least gibt es noch eine 2 Megapixel Webcam inklusive Abdeckung, welche eine „okaye“ Bildqualität bietet.
Der Input-Lag ist ein wesentlicher Aspekt für alle Spieler. So gibt dieser die Zeitdifferenz zwischen der Zuspielung des Signals und der eigentlichen Bildausgabe an. Mit 33.86 und 36.75 ms liegt der Input-Lag selbst ohne Overdrive im oberen Testfeld. Demnach sind rasante Actiontitel kein Problem für unser Testmuster. Ebenfalls erfreulich: Das Display kann mit einer sehr hohen Bildwiederholfrequenz von bis zu 240 Hertz betrieben werden. Darüber hinaus wird NVIDIA G-Sync unterstützt. Zur Erklärung: Ist G-Sync aktiv, kontrolliert die Grafikkarte den Monitor-Refreshzyklus. Das bedeutet, jedes Mal, wenn ein Bild fertig berechnet ist, sendet es die Grafikkarte zusammen mit einem Refresh-Kommando an ein entsprechend ausgerüstetes Display. Tearing wird durch die Synchronisation vermieden und es vergeht keine weitere Zeit zwischen fertigem Bild und dem nächsten Bildrefresh, was ansonsten theoretisch ebenfalls bis zu 15 ms dauern kann.
Die CPU wurde Anfang 2023 vorgestellt und ist ähnlich zur Desktop Core i9-13700K, jedoch mit niedrigeren Taktraten. Die insgesamt 24 Threads unterteilen sich in P-Cores und E-Cores, die man bereits von Alder-Lake her kennt. Der 13700HX bietet 8 Performance-Kerne (P-Cores) mit Hyperthreading und 8 Effizienzkerne (E-Cores) ohne Hyperthreading. Daher werden insgesamt 24 Threads unterstützt. Die P-Cores takten von 2.1 bis 5 GHz (Einzelkern) bzw. 4.5 GHz (alle Kerne) und die E-Cores von 1.5 bis 3.7 GHz. Der integrierte Speicherkontroller unterstützt maximal DDR5 mit 4.800 MHz (und nicht 5.600 MHz wie die i9 HX Modelle). Die neue Raptor Lake Architektur bietet im Vergleich zu Alder Lake verbesserte P-Cores (Raptor Cove Architektur mit mehr Cache), mehr E-Cores (selbe Gracemont Architektur) und höhere Taktraten dank des verbesserten Intel 7 Prozesses. Weiters unterstützt Intel bei den Topmodellen nun schnelleren DDR5 Hauptspeicher (bis 5600 MHz bei den i9). Die Performance sollte etwas oberhalb des älteren Alder Lake basierenden i7-12850HX liegen, welcher ebenfalls 16 Kerne bietet und bis zu 4,8 GHz taktet. Der 13700HX wird im weiter verbesserten 10nm FinFET Verfahren bei Intel gefertigt (Intel 7 Prozess) und ist spezifiziert mit 55 Watt Base Power und 157 Watt Turbo Power.
Für ein modernes Gaming-Notebook ist das ausreichend Arbeitsspeicher.
Die XG8-Serie setzt auf den neuesten 112-Layer-3-D-TLC-Flashspeicher (3 Bit pro Zelle) von KIOXIA. Mit „BiCS FLASH“-Speicher der fünften Generation und SLC-Cache-Features erreichen XG8-SSDs sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 7.000 MB/s bzw. 5.800 MB/s und liefern bis zu 900 KIOPS (zufälliges Lesen) und 620 KIOPS (zufälliges Schreiben). Der Stromverbrauch der XG8-Serie beträgt 8.1 W oder weniger im aktiven Modus und weniger als 3 mW im Standby-Modus.
Sie basiert auf dem AD106 Chip (Ada Lovelace Architektur), bietet 4.608 Shader und einen 128 Bit Speicherbus mit 8 GB GDDR6 Grafikspeicher. Der TGP (Stromverbrauch kann von 35 bis 115 Watt rangieren (im Vergleich zu den 285 Watt der Desktop RTX 4070 Ti) plus zusätzlich etwa 10-25 Watt Dynamic Boost (von der CPU). Die Leistung sollte dementsprechend deutlich unterhalb einer Desktop RTX 4070 Ti liegen, aber die alte RTX 3070 Laptop GPU deutlich schlagen. Der maximale Boost-Takt ist abhängig vom verwendeten TGP und rangiert von 1230 MHz (35 Watt) bis 2175 MHz (115 Watt). Dadurch ist auch die Performance sehr abhängig vom TGP Setting. Die RTX 4070 bietet 144 Tensor-Kerne der 4. Generation die für DLSS 3 inklusive Frame Generation genutzt werden können. Weiters sind noch 36 Raytracing Kerne der 3. Generation verbaut. Der AD106 Chip wird im 5nm Prozess bei TSMC gefertigt (4N).
Christoph meint: Performantes und wertiges Gaming-Notebook zum fairen Preis!
“Das 2023er Omen Transcend 16-u0077ng zeigt eindrucksvoll, das ein flottes Gaming-Notebook kein wuchtiges „Plastikmonster“ sein muss. Unser Testmuster, welches gerade einmal 2.2 Kilogramm auf die Waage bringt, setzt auf ein flaches sowie elegantes Aluminium-Gehäuse. Für unser Testgerät sprechen neben der sehr hohen Gaming-Leistung (Intel Core i7-13700HX und NVIDIA GeForce RTX 4070) auch die saubere Verarbeitung und ordentliche Ausstattung. Auch das 240-Hertz-IPS-Display, die bunte Tastatur und das gute Kühlkonzept machen eine gute Figur beim Zocken. Die Akkulaufzeit geht angesichts der gebotenen Leistung in Ordnung.
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