Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Electronic Arts
Entwickler
DICE
Release
19.11 2021
Genre
Shooter
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Media (10)
Galerie
Aufgrund der massiv gesteigerten Spieleranzahl musste das Entwicklerteam auch die Maps entsprechend größer gestalten. Und hier offenbart sich schon die erste große Schwäche von Battlefield 2042: Viele Karten sind einfach zu weitläufig und bieten kaum Deckungsmöglichkeiten. Oft wird man von gegnerischen Scharfschützen oder Flugvehikeln auf dem Weg zum nächsten Kampfpunkt abgeschossen. Immerhin kann man Fahrzeuge via Call-In Tablet zu einer Wunschmarkierung bestellen, wenn das Kontingent nicht gerade aufgebraucht ist. Trotz der Größe wirken die Karten in der Regel nicht zu leer, da bei 128 Spielern trotzdem gut was los ist. Das Battlefield-Chaos bleibt dadurch erhalten. Auch bieten die Maps mit Eislandschaften und von Sand bedeckten Großstädten abwechslungsreiche Settings, jedoch wirken die Welten sehr steril. Es wirkt kaum, als hätten dort wirklich mal Menschen gelebt.
Darüber hinaus vermissen wir, erneut, die Gebäude-Zerstörungsorgie à la Bad Company 2. Da ändern auch die zufälligen Stürme nicht viel dran. So ein Tornado ist zwar durchaus eindrucksvoll und verleitet dazu, die Flucht zu ergreifen, stellt aber letztendlich keine so große Gefahr dar.
Generell steckt im Editor viel Potenzial für verrückte sowie ernstgemeinte Erlebnisse. Mit der Zeit kristallisieren sich hier hoffentlich gute Kreationen heraus, die wie VIP Fiesta (VIP-Jagd) eventuell sogar durch DICE personalisiert werden. So oder so dürfen wir hier vom Balancing aber nicht zu viel erwarten, da es sich um einen vereinfachten Editor speziell für die Community handelt.
Bei den Waffen in Battlefield 2042 fällt direkt auf: Mit nur 22 an der Zahl ist die Auswahl dürftig. Hierbei sei aber erwähnt, dass durch den Battle Pass mit der Zeit mehr folgen sollen und im Portal-Modus noch mehr Waffen aus den anderen Battlefield-Teile stecken, wobei diese auf Portal begrenzt sind. Vor allem bei All-Out Warfare fällt auf, dass unter den Waffen einige den Kürzeren ziehen. Das liegt vor allem an dem Design der sieben großen Karten, die mehr auf Gefechte über große Distanz einladen. Dadurch werden zum Beispiel Shotguns, die in engen Räumen nützlicher sind, überflüssig. Erfreulich ist aber die Tatsache, dass freispielbare Aufsätze (Abschüsse) das Waffenverhalten verändern können. Und: Man kann on-the-fly, quasi in bester Crysis-Manier, die Aufsätze seiner Waffe ändern.
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