Mit dem neuen großen Windows 10 Mai-Update kommen allerhand Neuerungen und Verbesserungen für Microsofts Betriebssystem.
Hier die wichtigsten Neuerungen bzw. Verbesserungen:
• Windows zurücksetzen: Ihr könnt Windows 10 nun auch über die Cloud zurücksetzen. Bislang waren dazu lokal gespeicherte Dateien notwendig.
• Bluetooth: Bluetooth-Geräte lassen sich jetzt via Benachrichtigungen (standardmäßig rechts unten im Desktop, neben der Uhrzeit) mit Windows 10 koppeln. Ihr müsst also nicht mehr erst den Umweg über das Einstellungsmenü nehmen.
• Anmeldung ohne Passwort: PIN, Fingerabdruck und Gesichtserkennung könnnen nun im Menüpunkt Einstellungen -> Konten -> Anmeldeoptionen aktiviert werden. Dazu stellt ihr den Schieberegler unter »Windows Hello-Anmeldung für Microsoft-Konten erforderlich« auf »Ein«.
• Geöffnete Apps beim Windows-Start: Ihr habt die Möglichkeit, Apps wie beispielsweise den Datei-Explorer unabhängig so einzustellen, dass sie nach einem Start oder Neustart (nicht) öffnen, falls ihr sie zuvor nicht geschlossen habt. Dazu navigiert ihr in die Anmeldeoptionen und stellt den Regler »Apps neu starten« auf »An« oder »Aus«. Bislang musste dafür »Meine Anmeldedinfos verwenden...« auf »Aus« gestellt werden.
• Emojis: Mehr Kaomojis (japanische Emojis) sind nun im Windows Emoji-Panel verfügbar. Drückt Windows Taste + Punkt-Taste (».«), um das zugehörige Menü aufzurufen.
• Virtueller Desktop: Ihr könnt Virtuelle Desktops nach Belieben umbenennen. Bislang hießen Virtuelle Desktops standardmäßig »Desktop 1«, »Desktop 2« und so weiter.
• Xbox Game Bar: Unterstützt nun Widgets von Drittanbietern und kann entsprechende angepasst werden. Außerdem gibt es eine fps-Anzeige.
• WLAN: Unterstützung für WLAN 6 (Wi-Fi 6, 802.11ax) und WPA3
• Taskmanager: Der Reiter Leistung zeigt jetzt auch die GPU-Temperatur an.
• DirectX 12 Ultimate: Windows 10 erhält Unterstützung für DirectX 12 Ultimate und Raytracing Tier 1.1 (DXR 1.1).
• Microsoft Edge: Der neue Browser verbraucht jetzt je nach System und individuellen Einstellungen bis zu 27 Prozent weniger Arbeitsspeicher. Dadurch stehen anderen Programmen mehr Ressourcen zur Verfügung.
• Cortana: Die Sprachassistentin kann nun auf Anfragen in natürlicher Sprache reagieren. Also beispielsweise »Is it going to rain tomorrow?«, zu deutsch »Wird es morgen regnen?«. Das betrifft sowohl die Spracherkennung als auch die Eingabe per Tastatur. Die deutschsprachige Version ist derzeit aber noch nicht verfügbar.
• Rechner: Der Windows-eigene Taschenrechner kann nun bei Bedarf angepinnt werden und bleibt so im Vordergrund.
• Notepad: Der Texteditor erhält eine neue Suchen-/Ersetzen-Funktion und schnellen Text-Zoom. Ein Sternchen in der Titelleiste warnt zudem vor nicht gespeicherten Änderungen.

Kommentar schreiben