Waffen- und Grafikpower
Fette Waffen und gewichtige Fahrzeuge
Im neusten Unreal Tournament-Teil habe sich die Damen und Herren von Epic so richtig ins Zeug gelegt.
Euch erwarten nicht nur weitläufige Maps, sondern auch viele neue Waffen und natürlich Fahrzeuge.
Mit von der Partie ist wieder das praktische Hoverboard, welches ideal zum schnellen Angriff auf die feindliche Basis ist.
Einen kleinen Unterschied zu den Vorgängerteilen: wenn man am schwebenden Skateboard getroffen wird stirbt man nicht sofort, sondern fällt nur kräftig auf die Schnauze ;).
Zu den größeren Fahrzeugen zählen der dreibeinige Darkwalker, der stark an die Tripods aus dem Film „Krieg der Welten“ erinnert und der mächtige Leviathan-Panzer, welcher Platz für bis zu sieben Mitspieler bietet.
Flott und tödlich sind der Fury-Gleiter mit seinen zielerfassenden Lasergeschützen und der kugelförmige Scavenger.
Sämtliche Vehikel im Spiel sehen nicht nur verdammt cool aus, sondern lassen sich auch kinderleicht steuern.
Was darf in einem Shooter niemals fehlen? Natürlich die Waffen!
Auch bei diesem wichtigen Gameplay-Feature setzen die Entwickler auf bekannte Wummen wie die Linkgun, das Scharfschützengewehr, den Raketenwerfer, die Flak-Cannon und die Bio-Gun.
Den einzigen neuen Krachmacher stellt der Longbow-Werfer dar - ein modifizierter Raketenwerfer, der ideal zur Zerstörung von kleinen Fahrzeugen ist.
Anfänger aber auch Veteranen werden sich sehr schnell mit den zahlreichen und unterschiedlichen Waffen zu Recht finden.
Grafikexplosion
Schon damals auf der NVIDIA-Präsentation 2005 in Leipzig war ich schwer begeistert von den technischen Möglichkeiten der Unreal 3-Engine.
In den letzten Jahren sind bereits einige gute Titel wie Rainbow Six Vegas oder Stranglehold auf Basis dieses Grafikgerüstes erschienen, doch kein Game sah so schick aus wie Unreal Tournament 3.
Wer einen flotten Rechner sein Eigen nennt, der darf sich über scharfe Texturen, flüssige Animationen und bombastische Effekte freuen.
Die Explosionen sehen zwar weniger imposant aus, doch dafür die zahlreichen Waffeneffekte umso mehr.
Der plötzliche eintretende Sandsturm auf einer Map ist mein persönliches Grafikhighlight im Spiel.
Für weitere „Oho“-Aussagen sorgen die polygonreichen Modells, welche kaum schicker sein könnten.
Ein Beispiel gefällig? Unsere Rüstung glänzt im strahlenden Sonnenschein und im Regen sehen wie die Tropfen von unserer Bio-Gun tröpfeln - einfach herrlich!
Auch die zahlreichen Fahrzeuge sehen fantastisch aus und wurden mit viel Liebe zum Detail kreiert.
Mit einer Ageia-PhysX-Karte kann man sich über noch mehr physikalische Spielerrein freuen, die aber auch ohne dieser besonderem Hardwarekomponente gut rüberkommen.
MULLLLTIIII-KILL
Soundtechnisch darf man sich wieder über die anspornenden Zuschreie wie „Headshot“, „First Blood“ und „Multi-Kill“ freuen.
Diese „coolen“ Voices bekommt ihr aber leider nur in der englischen Version inkl. Blut spendiert.
In der deutschen Umsetzung muss man sich mit eher langweiligen Sprüchen wie „Erstes Blut“ und „Blutrausch“ begnügen.
Zumindest der rasante Mix aus Heavy-Metal-Mucke und passenden Waffensounds bleibt auch in der beschnittenen Version erhalten.
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