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Inhalt
Fakten
Hersteller
Thermaltake
Release
Februar 2024
Produkt
Gehäuse
Preis
ab 184,90 Euro
Webseite
Media (5)
Unter dem angeclipsten Deckel befinden sich sieben Erweiterungskartenslots und die Aussparung für die I/O-Blende des Mainboards. Damit wird deutlich, dass das Mainboard im CTE E600 MX um 90 Grad gedreht montiert wird. Darüber hinaus können im Deckelbereich zwei 120-mm-Lüfter bzw. ein 240-mm-Radiator installiert werden. Beim Top-I/O gibt es keine großen Überraschungen: Zwischen der großen Power- und der kleinen Resettaste wurden zwei USB-3.0-Ports, einmal USB-C und getrennte Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon untergebracht. Die recht nüchtern wirkende Rückseite beherbergt Kabeldurchführungen und eine Blende für ein vertikal ausgerichtetes Netzteil. Den größten Teil der Rückwand nimmt ein entnehmbarer Staubfilter ein, hinter dem sich die rückseitigen Plätze für drei 120-/140-mm-Lüfter bzw. für einen Radiator (max. 360/420 mm) verbergen.
Unter dem Gehäuseboden sitzt ein Staubfilter. Er lässt sich mit einem Griff zur Seite herausziehen. Der Tower steht auf vier Kunststofffüßen mit Gummischonern. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Durch den Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern bleibt hinter dem Mainboardtray viel Platz, was das Verstauen von Kabeln erleichtert. Das Netzteil wird so montiert, dass sein Lüfter durch das perforierte Seitenteil Frischluft ansaugen kann. Es ruht auf Gummipuffern und wird direkt mit der Rückwand verschraubt. Ein modularer Laufwerksträger nimmt zwei 2.5-Zoll-Laufwerke auf. Sowohl zur Laufwerksmontage als auch zur Montage eines CPU-Kühlers mit Backplate muss man den Laufwerksträger herausnehmen. Hierfür muss lediglich eine Großkopfschraube gelöst werden. Zwei 3.5-Zoll-Laufwerke finden im, ebenfalls modularen, Laufwerksträger Platz. Sämtliche Laufwerke müssen verschraubt werden.
Unser Testmuster bietet ausreichend Platz im Innenraum für bis zu 16.6 Zentimeter hohe CPU-Kühler und sieben Erweiterungskarten. Die maximale Grafikkartenlänge beträgt 44.3 Zentimeter (ohne Radiator). Die Montage der Erweiterungskarten erfolgt mit den bewährten Rändelschrauben, die einen Schraubenzieher meist überflüssig machen. Der Mainboardtray besitzt eine große Aussparung auf Höhe der CPU, so dass eine Kühlerinstallation mit Backplate auch im eingebauten Zustand möglich wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Kabeldurchführungen zum rückwärtigen Verstauen der Verbindungskabel.
Christoph meint: Wertiges, schickes und durchdachtes Showcase!
“Auch das neuste Showcase von Thermaltake weiß zu gefallen - sofern man auf diese Art Gehäuse steht. Für knapp 185 Euro bekommt man eine sehr wertige Verarbeitungsqualität, enorm viel Platz für moderne Hardware und unzählige Lüfter- bzw. Radiatorenplätze geboten. Zu den weiteren Highlights zählen das moderne I/O-Panel, der üppige Lieferumfang (Frontelement aus Glast enthalten) und der durchdachte Innenraum (vor allem beim Verlegen von Kabeln). Ebenfalls schön: Der Midi-Tower verfügt über gut platzierte und leicht entfernbare Filter, damit der Innenraum frei von Staub bleibt. Weniger erfreulich: Eine werkzeuglose Montage der Laufwerke und Erweiterungskarten wird hingegen genauso wenig geboten wie eine HDD-Entkopplung. Darüber hinaus sollte einem bewusst sein, dass das CTE E600 MX über keine vorinstallierten Lüfter verfügt (zusätzliche Kosten). Trotz dieser kleinen Kritikpunkte können wir bedenkenlos eine Empfehlung für unser Testmuster aussprechen.
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