Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Unser Testmuster kommt in einem stabilen Karton bei uns in der Redaktion an. Das matt-schwarze Sennheiser Headset mit grauen Akzenten wurde -fast- komplett aus Kunststoff gefertigt und punktet mit einem wuchtigen Design. Die Verarbeitung macht einen überaus robusten Eindruck, auch an den Gelenken und Scharnieren, die dafür sorgen, dass die Ohrmuscheln um bis zu etwa 45 Grad gedreht werden können. Das recht hohe Gewicht von 398 Gramm wird durch die breite und gut gepolsterte Auflagefläche des Kopfbands hervorragend abgefangen. Ebenfalls vorbildlich: Sennheiser hat einen eigens entwickelten Schiebemechanismus am Kopfband integriert, mit dem der seitliche Anpressdruck reguliert werden kann. Das Kopfpolster ist mit Stoff bezogen, die Ohrpolster mit einer Mischung aus Kunstleder, Stoff und einer wildlederartigen Auflagefläche. Schön: Die Ohrpolster sind austauschbar, ebenso wie die Seitenblenden. Das Mikrofon befindet sich auf der linken Seite, ist nicht abnehmbar und wird durchs Hochklappen deaktiviert. Ebenfalls an der linken Muschel befindet sich der Micro-USB-Anschluss fürs 1,5 Meter lange Ladekabel. Auf eine Beleuchtung hat der Hersteller verzichtet. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik
Sennheiser verbaut beim GSP 670 hochwertige 50-mm-Treiber. Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche gut isoliert sind, um Außengeräusche in einem hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Der Frequenzbereich deckt das menschliche Hörvermögen mit 10 Hz bis 23 KHz ab (Mikrofon 10 bis 7.300 Hz). Die Impedanz beträgt 28 Ohm. Das GSP 670 wird im Normalfall kabellos mittels GSA 70 USB-Dongle an PC oder PlayStation 4 (ohne Software und Surround-Sound-Funktion) betrieben. Per Bluetooth können (auf Wunsch parallel) auch mobile Geräte mit dem Headset verbunden werden. Das alles geht schnell und problemlos von der Hand, Anschluss und Pairing sind kinderleicht. Auf einen optionalen Klinkenanschluss zur Anbindung weiterer Geräte hat der Hersteller leider verzichtet. Wie bereits erwähnt handelt es sich bei unserem Testmuster um ein Funk-Headset, welches wahlweise per Bluetooth 5.0 oder 2.4-GHz-Funk verbunden wird. Damit bietet Sennheiser volle Bewegungsfreiheit auf eine Distanz von bis zu zehn Metern. Die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen: Im 2.4-GHz-Betrieb werden, je nach Lautstärke, 12 bis 16 Stunden erreicht. Via Bluetooth sind sogar 20 Stunden drin. Praktisch ist eine Schnellladefunktion, die das Headset binnen sieben Minuten auf zwei Stunden Laufzeit bringt. Praktisch ist auch, dass man während des Ladezeitraums mit dem USB-Kabel das Headset störungsfrei verwenden kann.

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