Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Capcom
Entwickler
Capcom
Release
03.04 2020
Genre
Action
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Media (10)
Galerie
Man schlüpft in die Rolle von Serienliebling Jill Valentine, die versucht, aus der Zombie überschwemmten Stadt Raccoon City zu flüchten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn schon wenige Minuten nach dem Intro trifft man erstmals auf Koloss Nemesis, der den Auftrag verfolgt, alle Mitglieder der S.T.A.R.S.- Sondereinheit zu beseitigen.
Aber kurz zurück zur allgegenwärtigen Bedrohung: Nemesis. Auch in diesem Gameplay-Aspekt hat das Team von Capcom einige Änderungen vorgenommen. Da wären zum Beispiel die zahlreichen Arena-Duelle aus dem Original, welche nun stark reduziert wurden. Auch die Wahl zwischen „Kämpfen oder Weglaufen“ gibt es nicht mehr. Dafür wurden nun geskriptete Momente eingebaut, die für noch mehr Spannung sorgen. Nemesis verliert dadurch zwar nichts von seiner Bedrohlichkeit, aber eine Menge vom Respekt, dem man ihm noch im Original zollte. Er war der Mittelboss, für den man immer ein wenig Munition oder Heilung aufbewahrte. Nun ist er über weite Strecken des Spiels nur noch ein bewegliches Hindernis. Vielleicht ist das der Grund, warum Capcom den Untertitel Nemesis gestrichen hat.
Auf dem leichten und normalen Schwierigkeitsgrad ist Resi 3 schnell durchgespielt. Je nach Erfahrung benötigt man zwischen drei und sechs Stunden für den ersten Durchlauf. Demnach eignet sich der Titel ideal für kommende Speedruns. Aber: Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto einschneidender ist jeder Fehltritt. Im höchsten Niveau verteilt das Spiel sogar alle Gegenstände zufällig, sodass man nicht einfach die wichtigsten Schauplätze abklappern und durchrennen kann.
Sechs Rollenspiel-typische „Helden“ mit diversen Talenten stehen vor Spielstart zur Wahl. Darunter ein Tank, eine Heilungs-Spezialistin, eine Damage-Dealerin, eine Hackerin und eine Klasse, die herumliegende Gegenstände auf Knopfdruck aufspüren kann. In einer Gruppe darf allerdings jede Klasse nur ein Mal vorkommen.
Abhängig von der Klasse stehen den Überlebenden vorbestimmte Verteidigungswerkzeuge und Spezialkräfte zur Verfügung, die das Gruppenspiel effizienter gestalten. Das fördert den Zusammenhalt. Zudem dürfen sich alle Spieler im Austausch gegen Ingame-Währung aus dem begrenzten Fundus mehrerer Versorgungskisten bedienen, um Heilung und Munition aufzustocken oder stärkere Wummen aufzulesen. Letztendlich ist ihr Arsenal aber begrenzt, während der Mastermind auf unendlich viele Ressourcen zurückgreift.
Christoph meint: Für actionorientierte Resi-Fans eine Empfehlung!
“Das Remake von Resident Evil 3 hat uns nicht so gepackt wie die Neuauflage des Vorgängers oder Serienteil 7. Entwickler Capcom hat sich zwar sichtlich Mühe bei der Technik (tolle Gesichter, flüssige Animationen und hübsche Effekte) und der Gestaltung der Umgebung gegeben, doch das actionreichere Gameplay wird so manchen (Oldskool-)Fan wenig begeistern. Auch Hauptgegner Nemesis stellt im Remake keine wirkliche Gefahr mehr dar. Vor allem die vorhersehbaren Skriptsequenzen sind in diesem Zusammenhang eine Schwachstelle des Spiels. Ebenfalls enttäuschend: In Sachen Rätseldichte und -qualität hat man im Vorgänger mehr für sein Geld geboten bekommen. Über die kurze Kampagne kann immerhin der launige Mehrspielerpart hinwegtäuschen. Zusammengefasst: Das Resident Evil 3 Remake ist zwar nur ein mäßiges Survival-Horrorspiel geworden, überzeugt aber als gelungener Actiontitel mit hübscher Grafik, sehr guter Steuerung und einer spannenden Handlung.
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