Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Die neue Razer Orochi V2 gibt es wahlweise mit schwarzer oder weißer Beschichtung. Das Gehäuse des Nagers wurde aus robustem Kunststoff gefertigt. Unser Testmuster misst 108 × 60 × 38 mm (L x B x H) und eignet sich demnach bestens für Personen mit kleinen und mittelgroßen Händen. Das Gewicht ohne Batterie liegt bei knapp 60 Gramm. Eine AA-Batterie wiegt etwa 15 Gramm, ein AAA-Modell kommt auf durchschnittlich 7 Gramm. Das Mausgewicht mit AA-Batterie liegt dementsprechend bei knapp über 70 Gramm, bei Nutzung einer AAA-Batterie sogar bei nur 65 Gramm. Zur Eingabe stehen fünf Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Unter den beiden Haupt-Maustasten befinden sich hauseigene mechanische Schalter (Razer 2nd-Gen Mechanical 60M), die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Auch das gummierte Mausrad mit mittelstarker Rasterung und Noppen konnte uns überzeugen. Drei langlebige PTFE-Gleiter sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. An der Unterseite des Nagers findet man auch den Modus-Schalter (Aus, 2.4 GHz, Bluetooth). Die Verarbeitung der Maus selbst überzeugt, hier gibt es nichts zu meckern. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind gut. Auf eine (anpassbare RGB-)Beleuchtung hat der Hersteller verzichtet. Immerhin: Unter der DPI-Taste gibt es eine kleine Status-LED. Sie blinkt grün, um eine Verbindung zu signalisieren. Wenn die Batterie nur noch eine Restkapazität von 5 Prozent hat, blinkt die LED rot. Razer bietet begleitend zur Orochi V2 auch abgestimmtes Zubehör an. Das Sphex V3 (11,99 Euro; Large-Version: 29,99 Euro) ist ein ultradünnes und trotzdem robustes, selbstklebendes Mauspad aus Polycarbonat. Wer die kompakte Mobil-Maus noch etwas griffiger gestalten will, der kann zum Razer Universal Grip Tape (11,99 Euro) greifen und ganz individuell da gummierte Flächen aufkleben, wo sie jeweils benötigt werden.
Technik
Der optische Razer 5G-Sensor (PixArt PMW 3389) ist auf Leistung getrimmt: Der Sensor bietet eine maximale Auflösung von bis zu 18.000 DPI (einstellbar in 100-DPI-Schritten in der Software; 5 DPI-Stufen). Darüber hinaus punktet der Nager mit einer Beschleunigung von 40 G und einer Geschwindigkeit von 450 IPS. Die erhöhte Energieeffizienz des Sensors und der Wireless-Technologie macht sich in einer ordentlichen Laufzeit bemerkbar: Einerseits kommuniziert die Razer Orochi V2 per latenzfreiem 2,4-GHz-Nano-Empfänger, wobei kabelloser Spielspaß für knapp 425 Stunden garantiert ist (mit einer AA-Batterie; im Lieferumfang enthalten). Bleibt der Empfänger jedoch in seinem Fach, wechselt man per Knopfdruck zur Datenübertragung via Bluetooth. Hier beträgt die Laufzeit 950 Stunden mit geringer Latenz.
Software
In der übersichtlichen Razer Synapse 3 Software kann man Makrobefehle inkl. Timings erstellen, die Polling-Rate (125, 250, 500 und 1.000 Hertz) ändern und die DPI-Stufen definieren. Sämtliche Einstellungen lassen sich auf dem internen Speicher (1 Profil) der Maus ablegen. Alternativ gibt es auch ein Cloud-Profil (Benutzerkonto benötigt). Der Nager wurde automatisch unter Windows 10 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss die hauseigene Software installiert werden.

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