Testbericht

Verarbeitung
Das komplett schwarze Gehäuse ist aus robustem ABS Kunststoff gefertigt. Optisch aufgewertet wird es durch einen an der Oberseite befindlichen Chrom-Rand und der Front, in die geschliffenes, schwarzes Metall eingearbeitet wurde. Die Front beherbergt eine Aktivitäts-LED, zwei USB 3.0 Schnittstellen (Ladeports mit 2,1 Ampere) sowie einen mehrpoligen 3,5mm Anschluss für Headsets, wie sie beispielsweise bei Smartphones mitgeliefert werden, welche sowohl Audio „out“ wie auch Audio „in“ unterstützen. Den Einschaltknopf findet man leicht zugänglich auf der Oberseite. An der Rückseite offenbart die Multi Dockingstation weitere Schnittstellen und Anschlüsse: 1x HDMI, 1x DVI, 4x USB 3.0 (abwärts kompatibel), 1x LAN (10, 1000, 1000 Mbit), 3x Audio Out (5.1 Surround Sound) sowie 1x USB 3.0 (in) und den Anschluss für die Stromversorgung. Die Verarbeitung ist sehr gut ausgefallen und gibt keinerlei Spielraum für Kritik. Allerdings hätten wir uns etwas mehr Gewicht gewünscht, was dem Standverhalten (die Dockingstation wird senkrecht aufgestellt) zu Gute kommen würde.
Lieferumfang: 1x Multi Dockingstation, 1x Netzgerät, 1x USB 3.0 Kabel, 1x Beschreibung und 1x Treiber CD. Technik
Wozu sollte man all diese Schnittstellen benötigen? Die hat man doch schon am PC oder am Laptop. Stimmt, doch viele User haben nur eine oder zwei USB 3.0 Schnittstellen. Doch dem nicht genug, hilft die Station auch der Bildwiedergabe auf die Sprünge, bzw. bietet zusätzliche Optionen um 5.1 Surround Sound zu genießen. In der Praxis verhält sich das dann so: Wir nehmen unseren Laptop zur Hand, der nur ein paar dieser Features selbst integriert hat, bis auf den 5.1 Surround Sound und den USB 3.0 HUB. Mit nur einem USB 3.0 Verbindungkabel vom Laptop zur Docking Station (Treiber vorab bereits installiert), kommen wir in den Genuss alle Features sofort zu verwenden, ohne noch weitere Kabelverbindungen zum Laptop herzustellen. Ebenso verhält es sich bei der Trennung, die mit einem Handgriff erledigt ist. Die Dockingstation selbst bleibt mit allen Verbindungen zurück, bis wir den Laptop wieder seinem angestammten Platz zuführen. Somit lässt sich der Alleskönner sowohl im Büro, im Wohnzimmer beim TV oder an einem Gaming PC einsetzen. Möchte ich den Bildschirm duplizieren oder erweitern, einfach nur eine Verbindung zu einem oder mehreren Monitoren und zur Icy Box herstellen, und schon habe ich was ich will.
Eine 5.1 Surround Sound Anlage betreiben und die Bildausgabe auf einem Flat TV ausgeben? Kein Problem, sobald die entsprechenden Kabel (sind leider nicht im Lieferumfang enthalten) mit den Geräten sowie der Box verbunden sind, kann es losgehen. Wem bringt den nun dieser ganze technische Firlefanz etwas? Jedem der Zeit sparen möchte, und nicht immer wieder mehrere Stecker befestigen bzw. einstecken möchte und sogar so manche Schnittstelle noch nicht verfügbar hat.
Zu Beginn waren wir zwar etwas skeptisch, aber die Praxis hat uns definitiv überzeugt. Wer kann sich vorstellen seinen Desktop auf bis zu vier Monitore gleichzeitig aufzuteilen? Das nervig anzuschließende LAN Kabel nicht mehr anschließen zu müssen? Mit nur einem USB 3.0 Stecker über 5.1 Surround Sound zu verfügen? Smartphones und Tablets an den Lade-Port in der Front zu laden? Ein geniales Teil für faule Laptop-User (mich mit eingeschlossen), die es gerne etwas bequemer und komfortabler haben. Obendrein wäre es auch noch ausbaufähig, denn auch ein Cardreader, oder eine WLAN Schnittstelle und auch eine Bluetooth-Verbindung finden heute laufend Einsatz.
Preis und Verfügbarkeit
Bequemlichkeit hat natürlich auch ihren Preis. Doch hochgerechnet ist er fast noch als fair zu betrachten. Mit „hochgerechnet“ meinen wir: 1x USB 3.0 HUB, Videoerweiterungs-Schnittstelle, Ladeadapter für Smartphones oder Tablets, 1x externe 5.1 Surround Soundkarte und ein externer Gigabit Netzwerkadapter. Dies alles vereint in einer Box, zu einem Preis von 178,18 Euro (Stand: 23.02.2015). Ab sofort verfügbar.

1 Kommentar

Urs um 19.06.2015 - 20:53

Die Frage ist, ob sie das Notebook auch lädt, wenn es über den USB 3 Hostport angeschlossen ist...Die original Lenovo Yoga 3 Pro Dockingstation tut das nämlich nicht.

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