Pragmata - Test/Review
Nur wenige Stunden nach dem Launch von Pragmata wurde die neuste Action-IP aus dem Hause Capcom als „bester Vater-Simulator“ beschrieben.
Von Christoph Miklos am 05.05.2026 - 11:55 Uhr

Fakten

Plattformen

Xbox Series S

Xbox Series X

PlayStation 5

PC

PlayStation 5 Pro

Publisher

Capcom

Entwickler

Capcom

Release

17.04 2026

Genre

Action-Adventure

Typ

Vollversion

Pegi

16

Webseite

Preis

59,90 Euro

Media (23)

Fazit & Wertung

Christoph meint: Pragmata bietet eine frische Spielerfahrung mit interessanten Ideen, starker Atmosphäre und solidem Umfang. Wer sich auf die besondere Spielmechanik einlässt, erhält ein ungewöhnliches und insgesamt gelungenes Action-Abenteuer!

Pragmata überzeugt vor allem durch seine ungewöhnliche Mischung aus Action und taktischem Hacking. Das zunächst ungewohnte Puzzle-System entpuppt sich schnell als spielerisches Herzstück und sorgt mit wachsender Komplexität für einen eigenständigen, motivierenden Spielfluss. Besonders in Kombination mit Bosskämpfen und späteren Fähigkeiten wie dem Overdrive-Modus entfaltet das Gameplay seine volle Stärke.

Auch atmosphärisch weiß das Spiel zu punkten: Die geheimnisvolle Mondstation, die dichte Inszenierung und die Beziehung zwischen Hugh und Diana tragen die Kampagne wirkungsvoll. Kleine humorvolle Momente lockern das Geschehen sinnvoll auf, ohne die Grundstimmung zu unterbrechen. Technisch präsentiert sich der Titel zudem auf hohem Niveau und liefert eine beeindruckende visuelle Umsetzung.

Schwächen zeigen sich vor allem im Detail. Teilweise enge Areale, nicht immer klar vermittelte Spielmechaniken und kleinere Frustmomente nach dem Ableben trüben den Gesamteindruck leicht. Dennoch bleiben diese Kritikpunkte überschaubar.

92%
Grafik
97
Sound
90
Bedienung
91
Spielspaß
92
Atmosphäre
95
Preis/Umfang
88
Richtig gut
  • originelle Mischung aus Action und Puzzle-Hacking
  • taktisches Kampfsystem mit wachsender Tiefe
  • Overdrive-Modus als sinnvolle Erweiterung der Mechaniken
  • dichte, geheimnisvolle Atmosphäre auf der Mondstation
  • interessante Dynamik zwischen Hugh und Diana
  • gelungene Balance aus Ernsthaftigkeit und Humor
  • erweiterte Fähigkeiten sorgen für spielerische Abwechslung
  • hohe technische Qualität und beeindruckende Grafik
  • keine Mikrotransaktionen, klar fokussierte Einzelspielerkampagne
Verbesserungswürdig
  • teilweise etwas zu lange Bosskämpfe
  • enge Kampfarenen schränken Bewegungsfreiheit ein
  • Spielmechaniken werden nicht immer klar erklärt
  • Frust durch längere Wege nach dem Ableben
  • kein Multiplayer oder zusätzliche Modi
  • Diana wirkt gelegentlich leicht künstlich
Anforderungen
PC MINDESTANFORDERUNGEN:
• Betriebssystem: Windows 11 (64 bit)
• Prozessor: Intel Core i5-8500 / AMD Ryzen 5 3500
• Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
• Grafik: NVIDIA GeForce GTX 1660 6 GB / Radeon RX 5500 XT 8 GB
• DirectX: Version 12
• Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
• Speicherplatz: 40 GB verfügbarer Speicherplatz

• Microsoft Xbox Series X|S Konsole
• Sony PlayStation 5 (Pro) Konsole
Getestet für
PC
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

Kommentar schreiben

Artikel auf einer Seite anzeigen