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Inhalt
Fakten
Hersteller
PNY
Release
Anfang Juni 2025
Produkt
Grafikkarte
Preis
ab 304,90 Euro
Webseite
Media (14)
Die GigaThread Engine ist die Hauptlogik für die Zuweisung von Grafik-Rendering-Arbeitslasten auf dem GB206, aber es gibt eine neue Ergänzung, einen dedizierten seriellen Prozessor zur Verwaltung aller KI-Beschleunigungsressourcen auf der GPU, NVIDIA nennt diesen AMP (AI Management Processor). Weitere Komponenten auf globaler Ebene sind der Optical Flow Processor, eine Komponente, die an älteren Versionen der DLSS-Frame-Generierung und für die Videokodierung beteiligt ist; und eine aktualisierte Medienbeschleunigungs-Engine, bestehend aus zwei NVENC-Kodierungsbeschleunigern und zwei NVDEC-Dekodierungsbeschleunigern. Die neuen NVENC-Videokodierungsbeschleuniger der 9. Generation verfügen über 4:2:2 AV1- und HEVC-Kodierungsunterstützung.
Die Blackwell-GPUs haben aktualisierte Tensor-Kerne der fünften Generation, die 2.5-mal schneller arbeiten als die vierte Generation. Das ermöglicht ein weiteres Feature von DLSS 4 - Multi-Frame Generation (MFG). Statt nur ein KI-generiertes Zwischenbild pro klassisch gerendertem Bild zu erzeugen, können damit drei Bilder ohne Nutzung der SMs und CPU generiert werden.
Aufgrund der durch die Technologie verursachten Latenzkosten ist Reflex bei der DLSS-3-Frame-Generierung obligatorisch. Die Generierung mehrerer Frames erfordert eine ebenso ausgefeilte Technologie, daher kommt nun Reflex 2 zum Einsatz. NVIDIA behauptet, mit Frame Warp eine Reduzierung der Latenz um 75 % erreicht zu haben, das die Kamerapositionen (Ansichtsfenster) basierend auf Benutzereingaben in Echtzeit aktualisiert und dann zeitliche Informationen verwendet, um das anzuzeigende Frame zu rekonstruieren.
Unser Testmuster taktet mit 2.280 MHz (GPU-Basistakt) bzw. 2.535 MHz (Boost-Mode). Der 8 GB GDDR7 Grafikspeicher taktet mit 1.750 MHz. Per Overclocking-Tool (VELOCITY X) konnten wir den GPU-Takt auf 3.125 MHz anheben - der Speicher machte 1.749 MHz mehr mit.
Die Kühlung erfolgt über zwei große Alu-Finnenblöcke, die über mehrere Kuper-Heatpipes verbunden sind und zwei temperaturgesteuerte Axial-Lüfter (2x 90 mm). Dank des STEALTH MODE, bei dem die Lüfter im Leerlauf abgeschaltet sind, bleibt das Gesamtsystem in Bezug auf die Lautstärke recht leise.
Für eine Bildübertragung von 4K-/Ultra-HD-Auflösungen stehen insgesamt drei DisplayPorts-2.1b- und ein HDMI-2.1b-Anschluss bereit.
Für die ausreichende Stromversorgung dient ein einzelner 8-Pin PCIe Stecker.
Puncto Verarbeitungsqualität gibt es an unserem Testmuster nichts zu bemängeln.
Christoph meint: Sehr gute 1080p-Grafikkarte mit zu wenig Videospeicher!
“Wirft man einen Blick auf die Nicht-Raytracing-Benchmarks, macht die neue GeForce RTX 5060 einen guten Eindruck. Viele aktuelle AAA-Titel lassen sich problemlos sogar noch in einer 1440p-Auflösung mit maximalen Details bei über 60 Bildern pro Sekunde genießen. Im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell (GeForce RTX 4060) kommt man auf ein sattes Leistungsplus von immerhin 30 Prozent, was nicht jedes Modell der GeForce-RTX-50-Serie schafft. Erfreulich ist auch der geringe Verbrauch unter Last und die Tatsache, dass die meisten Custom-Modelle der 5060 8GB kompakte Maße aufweisen. An dieser Stelle müssen wir jedoch etwas auf die „Begeisterungsbremse“ drücken, denn es gibt auch einige Kritikpunkte an der Karte. Der wohl größte Knackpunkt ist der magere Videospeicherausbau von gerade einmal 8 Gigabyte. Das war auch schon vor einem Jahr nicht mehr zeitgemäß. Schon jetzt gibt es erste Spiele (zum Beispiel Indiana Jones und der Große Kreis) bei denen es zu Problemen (Abstürze, Texturen werden nicht rechtzeitig reingeladen) kommt. Wäre NVIDIA hier auf 12 GB gegangen, hätte man zumindest etwas mehr Spielraum gehabt und ginge sicherer in die kommenden Jahre hinein. Ein weiteres „Problem“ gibt es bei der GeForce-RTX-50-Serie exklusiven MFG-Technologie: Da die GeForce RTX 5060 bei aktiviertem Raytracing über zu wenig Rohleistung verfügt, fühlen sich diese Spiele selbst mit 4x Frame Generation „unrund“ an.
Noch ein paar Worte zu unserem Testmuster von PNY: Neben der ordentlichen Leistung wissen auch Verarbeitungsqualität und Overclocking-Potenzial zu gefallen. Auch das durchdachte Kühlkonzept (sehr gute Kühlleistung und geringe Lautstärke) und die kompakten Abmessungen sprechen für die PNY GeForce RTX 5060 Overclocked Dual Fan.
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1 Kommentar
jgx vor 39 Tagen
Danke für den Test, die Karte habe ich gerade für meinen Neffen bestellt. Was mich bei Tests immer interessiert sind zwei Dinge bzgl. den Lüftern: Mindestdrehzahl damit der Lüfter dreht (bei nvidia aktuell bei 30%) und Drehzahl unter Last. Dann weiß man besser obman noch etwas in Bezug auf Lautstärke optimieren kann. Viele Grüße!
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