MadCatz F.R.E.Q. 4D Gaming Headset - Test/Review (Exklusiv)
Mad Catz‘ Gaming-Serie ist in Österreich und Deutschland unter anderem für die individualisierbare R.A.T-Gaming Maus bekannt.
Von Christoph Miklos am 16.03.2014 - 02:10 Uhr

Fakten

Hersteller

Mad Catz

Release

Februar 2014

Produkt

Headset

Preis

ab 101,28 Euro

Webseite

Media (13)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Mad Catz‘ Gaming-Serie ist in Österreich und Deutschland unter anderem für die individualisierbare R.A.T-Gaming Maus bekannt. In unserem heutigen Artikel werfen wir aber einen kritischen Blick auf das brandneue F.R.E.Q. 4D Gaming Headset.
Über Mad Catz
Mad Catz is a leading global provider of innovative products for the interactive entertainment industry. Mad Catz develops and markets accessories for videogame systems and PCs under its Mad Catz (casual gaming), Saitek (simulation), Cyborg (pro gaming), Eclipse (home and office) and Tritton (gaming audio) brands. Mad Catz also operates e-commerce and content websites for videogame and PC products under its GameShark brand, develops, manufactures and markets proprietary earphones under its AirDrives brand, and publishes and distributes video/PC games. Mad Catz distributes its products through most of the leading retailers offering interactive entertainment products and has offices in North America, Europe and Asia.
Datenblatt
• Kabellänge: 2 m/6,6 Fuß (USB), 1 m/3,3 Fuß (3,5 mm) • Kabeltyp: Geflochten • Lautsprecherdurchmesser: 50 mm • Ankopplung: Circumaural (ohrumschließend) • Magnettyp: Neodym • Übertragungsbereich: 20 Hz-20 kHz • Klirrfaktor (Total Harmonic Distortion, THD): <1 % • Signal-zu-Rausch-Verhältnis (SRV): 60 dB/V • Widerstand: 32 Ohm • Energieversorgung: USB
Testsystem
• Mainboard: ASUS ROG Rampage IV Black Edition • Prozessor: Intel Core i7-4960X Extreme Edition @ 4.4 GHz • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Beast DIMM XMP Kit 32GB 2133 MHz • Grafikkarte: 2x ASUS GeForce GTX 780 Ti SLI • Prozessorkühler: EKL Alpenföhn K2 • Netzteil: Seasonic Platinum Series 1000W • Soundkarte: Creative Sound Blaster Z • Festplatten: 2x Samsung SSD 840 Evo Series 250GB (Raid0) • Gehäuse: Xilence Interceptor • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 8.1 64-Bit • Peripherie: QPAD 5K LE Maus, QPAD MK-85 Red Tastatur • Monitor: LG Electronics Flatron 29EA93-P • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: Diverse Computerspiele, Audio-CDs und Blu-rays

Testbericht

Verarbeitung
Das neue Mad Catz Headset setzt auf einen futuristischen Look. Die gesamte Konstruktion ist sehr robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Der Kunststoffbügel ist massiv und mit einer angenehmen Polsterung versehen. Die Kopfhörer werden von verstellbaren Trägern gehalten. Das integrierte Mikrofon wurde auf der linken Seite des Headsets verbaut. Das Gewicht beträgt knapp 750 Gramm. Insgesamt hinterlässt das Headset einen mehr als positiven Eindruck in puncto Verarbeitungsqualität. Unser Testmuster gibt es wahlweise in den Farben: Schwarz, Weiß, Rot und mit Titanfall-Branding.
Klang
Die Lautsprecher sind gut isoliert, um Außengeräusche in einem recht hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Für die Wiedergabe sorgen hochwertige Neodym-Magnete mit 50 mm Durchmesser. Der Frequenzbereich deckt das menschliche Hörvermögen mit 20 Hz bis 20 KHz ab (Mikrofon 50 Hz bis 16 KHz). Die Impedanz beträgt 32 Ohm.
Das Highlight des 4D Headsets ist die integrierte ViviTouch-Technologie. Die speziellen ViviTouch-Aktormodule sorgen für Subwoofer-ähnliche Basseffekte bei Audio mit geringerer Frequenz, um ein einzigartiges Live-Sound-Erlebnis zu schaffen. Gegenüber den üblichen Vibrationsmotoren kommt ViviTouch mit bis zu 70 Prozent weniger Energie aus.
Unser Testmuster überzeugt durch einen klaren sowie dynamischen Stereo-Sound. Der Mitteltonbereich bleibt stets harmonisch, die höheren Tonlagen werden präzise wiedergegeben. Auch der Bass, der überaus kraftvoll ausgefallen ist, kann sich hören lassen. Kurz gesagt: Egal ob Zocker oder Multimedia-Anwender - das F.R.E.Q. 4D ist ein wahres Audio-Allround-Produkt. Für den Betrieb des Mad Catz Headsets benötigt man keine separate Soundkarte, da diese bereits integriert ist. Das Audioprodukt wird automatisch unter Windows (XP, Vista, 7 und 8/8.1) erkannt.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das F.R.E.Q. 4D für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Aufgrund der Kunstlederbeschichtung fangen die Ohren nach ein paar Stunden zum Schwitzen an.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt. Sprachanrufe mit dem Smartphone lassen sich ebenfalls über das integrierte Mikrofon tätigen.
Anschluss
Das USB-Datenkabel misst ausreichend lange zwei Meter. Eine Kabelfernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang. Dies ist jedoch kein Nachteil, weil der Hersteller bewusst auf dieses Feature verzichtet hat. Die Funktionen wurden vielmehr direkt in das Headset integriert, so dass die Bedienung deutlich schneller erfolgt. An der linken Seite findet man die beleuchtete Stumm-Taste für das Mikrofon - direkt gegenüber wurde ein Drehrädchen zur Lautstärkenanpassung untergebracht. Ebenfalls mit von der Partie: eine Taste zum Aktivieren der 4D-Sound-Feature (drei EQ-Modi für Sprache, Musik und Gaming). Der Anschluss erfolgt wahlweise über USB (PC) oder Single-3.5mm-Klinkenstecker (Smartphone oder MP3-Player). Beide Kabel sind abnehmbar.
Preis und Verfügbarkeit
Das MadCatz F.R.E.Q. 4D Gaming Headset ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis beträgt knapp 110 Euro (Stand: 16.03.2014).

Fazit und Wertung

Christoph meint: Überzeugendes Gaming-Headset!

Mit dem neuen F.R.E.Q. 4D liefert Mad Catz ein überaus gelungenes Gaming-Headset mit neuer ViviTouch-Technologie ab. Das Headset bietet eine außergewöhnlich gute Verarbeitungsqualität, einen klaren Sound und eine sehr gute Sprachqualität. Darüber hinaus weiß das futuristische Design zu gefallen, welches das Headset einzigartig am Markt macht. Auch der hohe Tragekomfort spricht für den Kauf unseres Testmusters. Lediglich der recht hohe Verkaufspreis trübt den positiven Gesamteindruck etwas.

90%
Verarbeitung
10
Klang
9
Tragekomfort
9
Mikrofon
9
Anbindung
9
Preis
7
Richtig gut
  • top Verarbeitung
  • klarer und präziser Sound
  • kräftiger und dynamischer Bass
  • hoher Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • Dual-Anschluss (USB oder 3.5mm Klinke)
  • auch geeignet für Smartphones
  • cooles Design
Verbesserungswürdig
  • recht teuer
  • Ohren fangen schnell zum Schwitzen an
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

2 Kommentare

PH4NT0M vor 4333 Tagen

HI, ich hab eine Frage...ich tendiere gerade zwischen diesem und dem Mad Catz FREQ 7, weiß aber nicht genau worin jetzt die Unterschiede zwischen diesen beiden Headsets liegen, da beide bei euch in den Tests gleichgut abgeschnitten haben. Welches würdet ihr mir empfehlen. Viele Grüße P.S. Eure Tests sind wirklich klasse, danke dafür!!

Christoph Miklos vor 4333 Tagen

Hi Ph4ntom, das FREQ 4D verfügt über eine spezielle "Bass"-Technologie. Auch sind die Einstellungsmöglichkeiten direkt am Headset vorzunehmen. VG Christoph

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