LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2 - Test/Review
Mit dem neuen „LC-M27-4K-UHD-144-V2“ Monitor könnte Hersteller LC-Power viele Gamer glücklich machen, da alle aktuellen „Trends“ am Start sind: 4K-Auflösung, 144 Hertz und sogar HDR400 ist mit von der Partie.
Von Christoph Miklos am 01.08.2022 - 16:40 Uhr

Fakten

Hersteller

LC-Power

Release

Juni 2022

Produkt

Monitor

Preis

ab 619 Euro

Webseite

Media (9)

Bildqualität & Technik

Bildqualität


Bei unserem Testmuster kommt IPS-Displaytechnologie zum Einsatz. IPS (in-plane switching) bietet besonders hohe Farbstabilität bei Blickwinkeln bis zu 178° (vert./horiz.). Das UHD-Display (3840x2160, 16:9, 163ppi) ohne Krümmung (Flach) erreicht dabei dank leistungsstarker LED-Backlights einen Helligkeitswert von bis zu 350 cd/m2. Der statische Kontrastwert von 1000:1 kann sich ebenfalls sehen lassen. Starke Helligkeit, hoher Kontrast und eine natürliche Farbwiedergabe zeichnen den Monitor aus. Somit eignet sich der Monitor auch bestens für grafische Anwendungen. Erfreulich: Wir konnten keine Staubeinschlüsse oder Pixelfehler an unserem Testgerät feststellen. Die DCI-P3-Farbraumabdeckung liegt im Test bei 93 Prozent.

Adaptive Sync


Unser Testmuster kommt mit der Adaptive Sync Technologie daher (48-144Hz via DisplayPort, 48-120Hz via HDMI). Zur Erklärung: Ist Adaptive Sync aktiv, kontrolliert die Grafikkarte den Monitor-Refreshzyklus. Das bedeutet, jedes Mal, wenn ein Bild fertig berechnet ist, sendet es die Grafikkarte zusammen mit einem Refresh-Kommando an ein entsprechend ausgerüstetes Display. Tearing wird durch die Synchronisation vermieden und es vergeht keine weitere Zeit zwischen fertigem Bild und dem nächsten Bildrefresh, was ansonsten theoretisch ebenfalls bis zu 15 ms dauern kann.

Display HDR 400


Unser Testmuster unterstützt HDR 400. High Dynamic Range (HDR) beschreibt einen erweiterten Dynamikumfang von Bildschirmen. Gegenüber der Standard Dynamic Range (SDR) werden höhere Kontraste erreicht, um helle Bildausschnitte realistischer darzustellen. Dafür braucht es angepasste Hardware, für die es verschiedene Methoden der Zertifizierung gibt.
Die kleinste Stufe erfordert eine kurzfristig erreichbare Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) beziehungsweise Nits. Flächendeckend müssen 320 cd/m² drin sein - kaum mehr als die allermeisten aktuellen Monitore schaffen. Die minimale Helligkeit in der Display-Mitte muss bei 0,1, am Rand bei 0,4 cd/m² liegen. Display HDR 400 erfordert zwingend ein 8-Bit-Panel, 6 Bit mit Framerate Control (FRC) sind nicht erlaubt. Der Farbraum ITU-R BT.709, der visuell sRGB ähnelt, muss zu 95 Prozent abdeckt werden.

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