Klipsch ProMedia 2.1 BT - Test/Review
In unserem aktuellen Testbericht werfen wir einen kritischen Blick (bzw. Gehör) auf das neue Klipsch ProMedia 2.1 BT Lautsprecherset.
Von Christoph Miklos am 12.05.2021 - 02:15 Uhr

Fakten

Hersteller

Klipsch

Release

März 2021

Produkt

Lautsprecher

Preis

ab 249 Euro

Webseite

Media (8)

Einleitung & Datenblatt

Einleitung
In unserem aktuellen Testbericht werfen wir einen kritischen Blick (bzw. Gehör) auf das neue Klipsch ProMedia 2.1 BT Lautsprecherset. Über Klipsch
Im Jahr 1946 gründete der Erfinder, Akustikpionier und Querdenker Paul W. Klipsch die Firma Klipsch Audio mit dem Ziel, die Energie, den Detailreichtum und die Emotion von Live-Musik in sein Wohnzimmer zu holen. Aus der Verwendung von hocheffizienten Lautsprecher-Designs, handgefertigten Gehäusen und dem unstillbaren Durst nach technischem Fortschritt wurde der große amerikanische Lautsprecher-Hersteller Klipsch in Hope im US-Bundesstaat Arkansas geboren. Heute umfasst unser vielseitiges Angebot eine Reihe von hochwertigen Audioprodukten für heimische und professionelle Anwendungen – darunter Kino, Entertainment-Installation, Drahtlostechnik, Heimkino und Produkte für den mobilen Gebrauch. Ganz im Sinne unseres Gründers steht Klipsch auch heute noch für legendären Klang und ist die erste Wahl für Audiophile und Klangbegeisterte auf der ganzen Welt. Klipsch – Keepers of the Sound.
Datenblatt

Preis: 250 Euro (Stand: 12.05.2021)
Testsystem
• Mainboard: ASUS ROG Crosshair VIII Dark Hero • Prozessor: AMD Ryzen 9 5950X • Arbeitsspeicher: Ballistix Elite DIMM Kit 32GB, DDR4-4000 • Grafikkarte: ASUS ROG Strix GeForce RTX 3090 OC • Prozessorkühler: Alpenföhn Gletscherwasser 360 High Speed • Wärmeleitpaste: Arctic MX-5 • Netzteil: Seasonic Snow Silent 1050W • Soundkarte: Creative Sound BlasterX AE-5 PLUS • Festplatten: KIOXIA EXCERIA PLUS SSD 2000GB • Gehäuse: be quiet! Silent Base 802 weiß • Betriebssystem: Windows 10 Home 64-Bit • Peripherie: Razer Viper Ultimate, Sharkoon PureWriter RGB, EPOS Sennheiser GSP 670 • Monitor: LG UltraGear 34GN850-B • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: diverse Smartphones, Audio-CDs, Computerspiele und Blu-ray Filme

Verarbeitung & Technik

Verarbeitung und Ausstattung
Das Klipsch ProMedia 2.1 BT Lautsprechersystem kommt in einer schlichten, aber stabilen Verpackung bei uns in der Redaktion an. Bei unserem Testmuster handelt es sich um ein klassisches 2.1-System mit zwei Satelliten und einem Subwoofer. Jeder Speaker misst recht kompakte 21.5 x 10.67 x 14.4 cm und bringt knapp ein Kilogramm auf die Waage. Die zwei Lautsprecher mit ABS-Gehäuse wurden mit einer Mattlack-Schicht versehenen und überzeugen in Puncto Verarbeitungsqualität. Hinter der abnehmbaren Stoffbezugblende verbergen sich jeweils ein 3-Zoll-Mitteltieftöner und ein 1-Zoll-MicroTractrix-Hornlautsprecher, der als Hochtöner agiert. Am sogenannten „Main“-Speaker befinden sich Regler für Lautstärke und Subwoofer, sowie Klinkeneingang und Kopfhörerausgang. Beide Speaker werden per Kabel mit dem Subwoofer verbunden, über den auch die Stromversorgung läuft. Der 24.13 x 24.9 x 25.9 cm große Subwoofer wurde aus Holzfaserplatten gefertigt und bietet einen 6,5-Zoll-Sidefire-Speaker nebst Bassreflex. Diese Kombination soll laut Hersteller einen Frequenzbereich von 35 Hz bis 22 kHz abdecken. Die Systemleistung wird auf 200 Watt beziffert.
Bei den Anschlüssen hält sich unser Sample zurück: Es gibt lediglich Bluetooth und Klinke.
Der Lieferumfang umfasst: Zwei Lautsprecher, einen Subwoofer, ein Stromkabel und ein Chinch- auf Miniklinke-Kabel.
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme unseres Testmusters ist denkbar einfach. Schritt 1: Lautsprecher mit dem Subwoofer verbinden. Schritt 2: Subwoofer mit Strom versorgen. Schritt 3: Smartphone, Konsole, PC oder eine andere Audio-Quelle per 3.5-mm-Klinke mit dem Hauptlautsprecher verbinden. Das Klipsch ProMedia 2.1 BT unterstützt auch Bluetooth (2.0) und den aptX-Audio-Codec für eine verlustfreie Streamingqualität. Vermisst haben wir bei unserem Testmuster lediglich eine NFC-Unterstützung. Ebenfalls ein Problem: Das Lautsprecherset setzt auf einen offenen Bluetooth-Standard. Demnach kann sich jeder(!) in Reichweite mit dem ProMedia 2.1 BT verbinden.

Klang & Praxis

Klang
Für knapp 250 Euro bietet unser Testsystem ein sehr gut Klangerlebnis. Klare Höhen und ein präsenter Mitteltonbereich laden förmlich zum Musikhören ein. Aber auch beim Zocken macht das Klipsch System eine sehr gute Figur. Voll auf ihre Kosten kommen natürlich „Bass-Fetischisten“, da der Subwoofer heftige Tiefen bietet. Leistung und Pegelfestigkeit
Jeder der beiden Lautsprecher erreicht eine maximale Ausgangsleistung von 26 Watt Sinus. Aufgrund der recht kompakten Bauweise sollte man das System in kleineren Räumen verwenden (max. 40 m²). Begeistert waren wir von der hohen Pegelfestigkeit unseres Testsystems: Auch bei 95 Prozent maximaler Lautstärke konnten wir keine Verzerrungen wahrnehmen. Erst kurz vor der höchsten Lautstärkenstufe geht dem Set die Puste aus.
Preis und Verfügbarkeit
Das Klipsch ProMedia 2.1 BT wandert ab sofort für knapp 250 Euro (Stand: 12.05.2021) über den Ladentisch.

Fazit & Wertung

Christoph meint: Toller Klang, den man am besten ohne Bluetooth genießt!

Für knapp 250 Euro liefert Klipsch mit dem ProMedia 2.1 BT ein überzeugendes 2.1 Lautsprechersystem mit Bluetooth-Support ab. Das optisch schlicht gehaltene System punktet mit einer sauberen Verarbeitungsqualität. Die Inbetriebnahme ist sehr einfach und die mitgelieferten Anschlusskabel ausreichend lang. Im akustischen Bereich werden vor allem Bass-Fans ihre helle Freude haben. Actiontitel mit zahlreichen Explosionen oder elektronische Beats hören sich mit dem ProMedia 2.1 BT fantastisch an. Auch die klaren Höhen und präsenten Mitten sprechen für unser Testmuster. Kritik gibt es für die wenigen Anschlussmöglichkeiten und der komplett offenen Bluetooth-Verbindungsschnittstelle. Wer über diese Kritikpunkte hinwegsehen kann (und über die fehlende Fernbedienung), darf beruhigt zugreifen.

80%
Verarbeitung
9
Leistung
9
Klang
9
Pegelfestigkeit
9
Optik
8
Ausstattung
7
Preis
7
Richtig gut
  • saubere und hochwertige Verarbeitung
  • schlichtes und zeitloses Design
  • sämtliche Kabel im Lieferumfang enthalten (auch ausreichend lang)
  • einfache Inbetriebnahme und Bedienung
  • wuchtiger Bass
  • klare Höhen
  • präsente Mitten
  • hohe Pegelfestigkeit
  • Bluetooth
Verbesserungswürdig
  • keine Fernbedienung
  • kein NFC
  • komplett offene Bluetooth-Verbindung
  • Anschlussmöglichkeiten
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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