Fazit & Wertung

Lars meint: Ausflug auf die böse Seite mit viel Potenzial!

Fazit von Lars

Iratus macht einige Sachen richtig in meinen Augen. Das Dungeoncrawling ist unterhaltsam und es ist ein netter Perspektivenwechsel – statt die Helden, die das böse ins Dunkel zurückzwingen, sind wir das uralte Böse, das überlebt und sie vertreibt. Dass wir Gegner dabei nicht nur zerstückeln, sondern auch einfach in den Wahnsinn treiben können, passt da sehr gut ins Bild. Trotzdem, wie ihr es vermutlich schon ein wenig im Laufe des Tests bemerkt habt: Iratus zieht auch merklich viel Inspiration aus dem Hit Darkest Dungeon. Vierergruppen, postionsabhängige Skills... Dabei sind es gerade die Punkte, die Iratus neu für sich entdeckt, die dem Spiel die Würze verleihen: Die eigenen Skilltrees für uns, als mächtiger Nekromant zum Beispiel! Oder die Tatsache, dass wir unsere Monstren selbst aus unterschiedlich wertigen Einzelteilen zusammenbauen und deren Skills in jeweils zwei verschiedene Richtungen entwickeln können! Wer sich also mit dem etwas eigenen Art Style anfreunden kann, findet hier einen soliden Dungeoncrawler, der vielleicht nicht an den Umfang anderer, größerer, länger existierender Spiele herankommt, das aber auch nicht muss, um einige spaßige Stunden bereit zu halten.

Grafik
7
Sound
8
Bedienung
8
Spielspaß
8
Atmosphäre
8
Preis/Umfang
9

8

Pro
  • verschiedene Schwierigkeitsgrade
  • interessante Recruiting-Mechanik
  • angenehme Progress-Kurve
  • verständliches Tutorial
  • deutsche Sprach- und Textausgabe
  • gelungene, düstere Atmosphäre
Contra
  • zu viele ähnliche Skills
  • wenige Erzählersprüche
  • Balancing-Sprünge
  • recht eigener Art Style
Anforderungen
PC MINIMUM:
• Setzt 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem voraus
• Betriebssystem: Windows 7 - 64 Bit
• Prozessor: Intel Core 2 Duo 2.4 GHz
• Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
• Grafik: Open GL 3.2+ Compliant
• DirectX: Version 9.0c
• Speicherplatz: 3500 MB verfügbarer Speicherplatz
• Soundkarte: Direct X9 Compatible
Getestet für
PC

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