Technik & Preis

Verarbeitung und Technik
Die Verarbeitungsqualität des Speichermoduls ist sehr gut. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die M.2-SSD mit NVMe kommt mit den Maßen von 80x22x2.3 mm (inkl. Kühlblech) daher. Darüber hinaus profitiert unser Testmuster von der Schnittstelle: PCIe 3.0 x4 erlaubt deutlich höhere Datenübertragungsraten wie SATA. Demnach schafft die Goodram IRDM M.2 SSD 1TB 3.200 MB/s beim sequenziellen Lesen und maximal 3.000 MB/s beim Schreiben, während SATA bei 560 MB/s limitiert. Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt 5 Jahre. Unser Sample gibt es wahlweise mit 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB Speicherkapazität. Bei der M.2-SSD kommt ein Phison PS5012-E12 Controller zum Einsatz, der über acht Kanäle zur Anbindung des NANDs verfügt. Außerdem unterstützt der Controller NVMe 1.3, AES-Verschlüsselung und LDPC-Fehlerkorrektur. Als Speicher wird 3D-TLC-NAND von Toshiba (Toshiba TLC 64L) verbaut. Für eine bessere Performance sorgt ein dedizierter DRAM-Cache (1GB SKHynix DDR4). Die SSD nutzt außerdem eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate deutlich. In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären TLC-Speicher übertragen. Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert Goodram auf 0.05 im Standbymodus und 4.9 Watt im Betrieb. Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer 1.8 Mio. Stunden (MTBF) bzw. 600 TBW.
Preis und Verfügbarkeit
Die Goodram IRDM M.2 SSD 1TB ist ab sofort für knapp 130 Euro (Stand: 11.02.2021) im Handel erhältlich.

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