Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Die Glorious PC Gaming Race Model O gibt es wahlweise in den Farben Weiß und Schwarz. Darüber hinaus kann man aus zwei verschiedenen Oberflächenbeschichtungen wählen: Die matte Beschichtung ist weniger anfällig für Fingertapser, während die glänzende Version eine höhere Haftung bietet. Das Gehäuse des Nagers wurde nicht nur komplett aus Kunststoff gearbeitet, sondern setzt auch auf ein sehr spezielles Wabenmuster an der Ober- und Unterseite. Diese besondere Bauweise sorgt für das geringe Eigengewicht von gerade einmal 67 Gramm. Darüber hinaus bekommt man einen Blick auf die Mechanik im Inneren, die durch einen anpassbare RGB-LED-Beleuchtung schick in Szene gesetzt wird. Unser Testmuster misst 128 × 66 × 38 mm (L x B x H) und eignet sich demnach bestens für Personen mit mittelgroßen und großen Händen. Zur Eingabe stehen insgesamt fünf Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Unter den beiden Haupt-Maustasten befinden sich hochwertige sowie langlebige Omron-Switches (20 Millionen Klicks laut Hersteller), die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Auch das gummierte Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Das USB-Kabel besitzt eine Nylon-Ummantelung und misst ausreichend lange zwei Meter. Vier PTFE-Gleiter an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Die Verarbeitung der Maus selbst überzeugt, hier gibt es nichts zu meckern. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind gut.
Technik und Software
Dank der optischen Sensoreinheit PixArt PMW-3360, die bis zu 12.000 DPI auflöst und 50 G Beschleunigung wahrnimmt, eignet sich die Maus perfekt für schnelle Spiele. Die Lift-off-Distance liegt bei sehr guten 0,7 Millimetern. In der hauseigenen sowie übersichtlichen Software lassen sich nicht nur kinderleicht Makros (inkl. Timings) erstellen, sondern auch die Polling-Rate verändern, die Lift-off-Distance anpassen und sechs DPI-Stufen (100 bis 12.000) definieren. Auch lässt sich die RGB-Beleuchtung (verschiedene Beleuchtungsmodi) anpassen und die Debounce-Time (Signalverzögerung der Primärtaster; 4 bis 16 Millisekunden) optimieren. Alle Einstellungen können auf dem integrierten Speicher abgelegt werden (1 Profil).
Der Nager wurde automatisch unter Windows 7, 8.1 und 10 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss die Software installiert werden.

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