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Inhalt
Fakten
Hersteller
Crucial
Release
Anfang 2018
Produkt
SSD
Preis
ab 231,65 Euro
Webseite
Media (4)
Über Crucial
Als Controller kommt der „SM2258“ von Silicon Motion zum Einsatz. Der Controller steuert den NAND-Flash über vier Kanäle an. Die wichtige LDPC-Fehlerkorrektur ist erfreulicherweise mit von der Partie. Crucial wirbt zudem mit dem SATA-Stromsparmodus DevSlp (Device Sleep) und einem „mehrstufigen Datenintegritätsalgorithmus“. Garbage Collection, S.M.A.R.T.- und TRIM-Support sind obligatorisch, eine Temperaturüberwachung gibt es ebenso. Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist eine abgespeckte Form der „Power-Loss Protection“. Hier handelt es sich aber nicht um eine vollwertige Lösung mit Stützkondensatoren, sondern vielmehr sollen bereits im NAND-Flash hinterlegte Daten vor Korruption bei einem plötzlichen Stromausfall geschützt werden.
Die SSD nutzt eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate deutlich. In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären TLC-Speicher übertragen.
Christoph meint: Kaufempfehlung der Redaktion!
“Mit der MX500 liefert Crucial eine sehr gute SATA- bzw. M.2.-SSD zum fairen Preis ab. Seit der MX200 nimmt die Leistung der Crucial SSDs ab - doch mit der MX500 erreicht man nun -endlich- das Niveau einer Samsung 850 Evo. Darüber hinaus ist die MX500 1TB fast 50 Euro günstiger als das Samsung 850 Evo Modell mit 1TB. Die Technik (moderner 3D-NAND und SM2258 Controller) erlaubt sich, mal abgesehen von Einbrüchen bei Dauerschreibtests keine großen Patzer. Auch in puncto Haltbarkeit muss sich unser Testmuster nicht hinter der starken Konkurrenz verstecken. Lediglich die Leistungsaufnahme im Idle-Modus könnte ruhig etwas niedriger sein.
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