Cooler Master CM Storm Reaper Gaming Mouse - Test/Review
Als erstes deutschsprachiges Magazin durften wir uns die Reaper Gaming Mouse aus der neuen „Alu-Serie“ von CM Storm (Gaming-Label von Cooler Master) anschauen.
Die Reaper kommt in einem schlichten aber sehr soliden Karton bei uns in der Redaktion an. Der Nager misst 128x75x40 mm (LxBxH) und bringt knapp 150 Gramm auf die Waage (mit Kabel). Das Gewicht lässt sich nicht anpassen. Die Maus wurde aus robustem Kunststoff gefertigt - beim Mausrad und bei der Handinnenfläche kam Aluminium zum Einsatz. Form, Verarbeitung und Oberflächengestaltung sind hochwertig. Rein optisch macht die CM Storm Reaper eine Menge her: Der weiß beleuchtete Streifen auf der Oberfläche sowie die beiden Frontscheinwerfer passen perfekt zum futuristischen Konzept. Wie schon im Falle der CM Storm Mech lässt sich auch bei der Reaper die Aluminium-Blende durch Lösen einer versteckten Schraube an der Unterseite abnehmen. Zur Eingabe stehen acht Tasten (inkl. Zwei-Wege-Mausrad) zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Die OMRON-Switches sorgen für einen direkten und präzisen Tastenanschlag. Laut Hersteller haben die Tasten eine Lebensdauer von acht Millionen Klicks. Drei Teflonfüßchen sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Das Datenkabel ist mit einer Länge von knapp 1.8 m recht ordentlich ausgefallen. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik
Maximal bietet der Avago 9800 Lasersensor eine Empfindlichkeit von 8.200 DPI (100er-Schritten anpassbar). Darüber hinaus schafft der Laser eine Beschleunigung von 30 G und bewältigt 150 Instruktionen pro Sekunde. Die Weitergabe erfolgt via USB und einer Übertragungsrate von maximal 1.000 Hz (ebenfalls einstellbar). Auf dem internen 128-kb-Speicher lassen sich vier Profile und bis zu 60 Markos (4x 15) abspeichern. Die Software zur Makro-Programmierung wurde lediglich optisch ein wenig an die CM Storm Reaper angepasst, die Funktionen gleichen hingegen fast 1:1 denen der CM Storm Havoc. Ein Unterschied besteht in der Funktion der dritten Seitentaste, die bei der CM Storm Havoc noch für den Profilwechsel vorgesehen war. Bei der CM Stom Reaper hingegen übernimmt sie das Aufrufen einer zusätzlichen Aiming-Funktion. Dem Anwender steht es hier frei, auf Druck der Taste eine beliebige Auflösung zwischen 100 und 8200 DPI bereitstellen zu lassen und so beispielsweise einen niedrigen Wert (voreingestellt sind 200 dpi) für Präzisionsschüsse in weite Entfernung zu nutzen. Praktisch: In der Software lässt sich Angle Snapping (ungerade Bewegungen der Maus automatisch in gerade Bewegungen umformen) wahlweise ein- oder ausschalten. Der Nager wird automatisch unter Windows XP, Vista, 7 und 8 erkannt.
Alltagstest
In unserem Alltagstest bestätigt die CM Storm Maus den sehr guten Gesamteindruck. In Battlefield 3, Counter-Strike: Source, Team Fortress 2, RIFT und World of Warcraft steuert sie sich sehr präzise und lässt sich dank der schnellen und komfortablen DPI-Einstellung ohne große Umstände an die eigenen Vorlieben und Fähigkeiten anpassen. Ihre volle Stärke spielt der Nager vor allem in flotten Shooter-Titeln aus, da dort der Lasersensor so richtig gefordert wird.
Ergonomie Baubedingt eignet sich die Reaper ausschließlich für Rechtshänder. Die Daumentasten sind gut erreichbar - die hochwertige Gummibeschichtung sorgt für ein rutschfestes Spielvergnügen.
Preis und Verfügbarkeit Die neue Cooler Master CM Storm Reaper Gaming Mouse ist ab sofort für knapp 70 Euro (Stand: 29.08.2013) im Handel erhältlich.
1 Kommentar
convertmod vor 3395 Tagen
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