Videospiele haben bereits eine lange Geschichte hinter sich, die viele Jahrzehnte währt. Erste Anfänge gab es bereits in den 50er Jahren, doch damals handelte es sich nur um technische Versuche, die an verschiedenen Universitäten durchgeführt wurden. Bis hin zu den enorm komplexen und grafisch beeindruckenden Games des Jahres 2020 bedurfte es zahlreiche Entwicklungsschritte, die nach und nach, mal schneller, mal langsamer erfolgten. Immer mal wieder setzten bestimmte Spiele neue Meilensteine, weil sie die Menschen begeisterten und die Spielebranche motivierten, noch mehr Engagement in diesen zunächst neuen Markt zu investieren. https://pixabay.com/de/photos/spielekonsole-computerspiel-spiel-63063/ Nintendo setzte in der Geschichte der Computerspiele immer wieder neue Maßstäbe Source: Pixabay Licence: Pixabay Licence
Der Boom der Arcade-Hallen in den 70er Jahren In den 70er Jahren eröffneten die ersten Arcade-Hallen und immer mehr Spielfreudige fanden den Weg hierher, um für ein paar Mark in digitale Dimensionen abzutauchen. Zugegeben, sowohl die Grafiken als auch die Sounds waren nach heutigen Maßstäben vorsintflutlich, aber der Spaß am Spiel litt darunter keinesfalls. Im Grunde besaßen die damaligen Automaten-Games außer dem coolen Outfit schon alles, was heutige moderne Spiele haben: Sie waren spannungsgeladen, erforderten schnelle Reaktionen und hielten mit Highscore-Listen den Wettbewerb im Gang. Die Adrenalinstöße der Spieler dürften nicht geringer gewesen sein als heute, ebenso der Wunsch, besser zu sein als alle anderen. Die damaligen Spieler erleben heute das Revival der Retro-Games als einfach strukturierte, aber immer noch fesselnde Browser-Games.
Erste Spielkonsolen traten in den 80ern auf In den 80ern kamen dann die Spielkonsolen auf und mit ihnen die Möglichkeit, endlich auch in den eigenen vier Wänden fröhlich Jump`n-Run-Games zu zocken. Bis zur ersten Partie Texas Hold’Em auf einem Display vergingen allerdings noch ein paar Jahre. Jetzt war auch die Zeit von Atari ST und Commodore Amiga angebrochen: den spielefähigen Heimcomputern. Zeitgleich gab es eine wahre Spielhallenschwemme, denn nicht jeder konnte sich ein eigenes elektronisches Spielzeug leisten – und die Atmosphäre im Arcade-Center war ohnehin etwas ganz Besonderes. Zum Ende des Jahrzehnts begeisterten erste Handheld-Konsolen die Massen und der Gameboy-Boom fand unzählige Fans. Für Spielefreaks war dies eine Zeit voller Überraschungen und Abenteuer, fast noch spannender als Online-Poker. https://pixabay.com/de/photos/game-boy-nintendo-tetris-3912103/ Der Game Boy schlug in den 80ern hohe Wellen Source: Pixabay Licence: Pixabay Licence
Rasante Entwicklungen in den 90er Jahren Die 90er trieben die Entwicklungen rasant voran, das Spieleangebot wuchs kontinuierlich und gleichzeitig auch die Software-Qualität. Die Pixel-Grafik löste sich allmählich auf und die Sounds wurden immer realistischer. Leidenschaftliche Gamer trafen sich zu sogenannten LAN-Partys, sie vernetzten ihre Heimcomputer mit Kabeln und lieferten sich wahre Schlachten in der digitalen Welt. Aus jenen Tagen stammen die klassischen Ego-Shooter, wie wir sie heute in verfeinerter Form kennen, aber auch komplexe Adventures und die allerersten Mobile Games. Die damals hoch im Kurs stehenden Nokia Handys waren ab Werk mit kleinen Spielchen ausgerüstet, die dem Zeitvertreib zwischendurch dienten. Die Displays lieferten zwar noch keine bunten Farbwelten, sondern nur Grauabstufungen, kurzweilig waren die mobilen Games aber allemal.
Das Massenphänomen im 21. Jahrhundert Spätestens seit der Jahrtausendwende gab es kein Halten mehr: Fast alle gesellschaftlichen Gruppen wurden vom Gaming-Fieber gepackt, die einen mehr, die anderen weniger. Der Internetzugang hielt in sämtlichen Haushalten Einzug, eine Vernetzung per Kabel war nicht mehr nötig, um gegeneinander anzutreten. Jetzt konnten sogar Tausende Spieler gleichzeitig eine einzige Spielewelt stürmen, miteinander interagieren, gemeinsam an einem Strang ziehen oder sich gegenseitig sabotieren. Hoch komplexe Aufbauspiele feierten ihren Siegeszug, Sensoren ermöglichten eine kabellose Steuerung und brachten einen Run auf typische Bewegungsspiele mit sich. Neben den Bezahlspielen kamen auch immer mehr kostenlose Browsergames und Apps auf, die jedem mit einem Klick zugänglich waren, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Der Traum, immer und überall digital spielen zu können, ist also wahr geworden.
Genauer hingeschaut: Wie hat sich Online-Poker verändert? Wenn wir uns genauer umschauen, fällt es leicht, anhand bestimmter Gaming-Bereiche nachzuvollziehen, wie die Spiele intensiver und teilweise auch schneller werden. Am Beispiel des Online-Casinos können wir deutlich erkennen: Von flachen Grafiken, die nur das Nötigste zeigten, haben wir uns bereits zu einer schnellen, interaktiven und grafikintensiven Navigation entwickelt. Online-Poker veränderte sich ebenfalls: Die Plattform 888 revolutionierte diesen Sektor vor Kurzem mit der Zuschaltung von Webcams beim Online-Poker. Die Nutzer profitieren damit von authentischen Casino-Erlebnissen, beinahe, als hielten sie sich in einer analogen Spielbank auf. Und dies ist erst der Anfang, da die Virtual Reality in Zukunft das immersive Gefühl weiter steigern wird.
Pacman: ein unerreichter Klassiker schreibt Geschichte Pacman hingegen hat sich nicht besonders weiterentwickelt, dieser Klassiker kam 1980 heraus und transportiert noch immer das nostalgische Feeling damaliger Zeiten. Zu Anfang handelte es sich um ein reines Arcadespiel, das unter der Bezeichnung "Puck Man" in Japan veröffentlicht wurde. Im Laufe der Jahrzehnte hat Pacman mitsamt seinen vielfältigen Klonen jedes Betriebssystem erobert und mithilfe eines Emulators lässt sich sogar noch die originale Version auf den Rechner transferieren. Im Jahr 2017 gelang es einer künstlichen Intelligenz, im komplexen Ms. Pac-Man-Spiel den Weltrekord zu toppen, den bislang noch nie ein menschlicher Spieler erreicht hatte.
Donkey Kong lässt sich auf ähnlicher Ebene einordnen wie Pacman, denn auch dieses schlicht strukturierte Game animierte Millionen von Menschen dazu, stundenlang am Rechner zu hängen. Genau wie das Online-Poker hat dieses Spiel aber im Laufe der Jahre eine intensive Transformation durchgemacht, die Grafik entwickelte sich auf modernes Niveau und auch die Komplexität des Spielgeschehens hat deutlich zugenommen. 2008 machte es sich Donkey: Jet Race zum ersten Mal auf der Wii bequem, die Wii U hält seit 2014 Donkey Kong Country in ihrem eShop bereit.
Fortnite als Beispiel neuartiger komplexer Spielewelten Das Koop-Survival-Game Fortnite gehört im Vergleich zu diesen beiden Evergreens zu der jüngeren Spiele-Generation, es kam 2017 heraus. An dieser Software zeigt sich deutlich, wie weit wir inzwischen von den Anfängen des Computerspiels entfernt sind: Wie viele andere moderne Spiele auch ist Fortnite in verschiedenen Modi spielbar, die unterschiedliche Ansprüche an den Gamer herantragen. Einmal gilt es, eventuell im Verbund mit ein paar Mitstreitern, die Welt zu retten. Ein andermal tritt jeder gegen jeden an, bis nur noch einer übrig bleibt. Das Ganze nennt sich dann Battle Royal und wird unter bis zu 100 Usern ausgetragen. Im Kreativmodus, der seit 2018 zugänglich ist, gestaltet sich jeder Spieler seine eigene Welt auf seinen ausgesuchten Inseln. Hier drohen erst einmal keine Gefahren und es kann deshalb nach Belieben gestaltet und gebastelt werden. Danach jedoch besteht die Möglichkeit, das neu geschaffene Gebiet zur Kampfzone zu erklären – und die fesselnde Runde Omaha hi-lo beginnt.
Minecraft mit Retro-Würfelwelt schlägt alle Rekorde Ein wenig länger als Fortnite existiert das Minecraft-Universum, die Erstveröffentlichung erfolgte 2009. Obwohl die grafischen Möglichkeiten schon damals nicht gering waren, setzten die Entwickler bewusst auf eine einfach gestrickte, würfelige Pixel-Grafik und gaben dem Open-World-Game damit ein ganz individuelles Gesicht. Minecraft wurde sage und schreibe bereits 180 Millionen Mal verkauft und hat sich damit den ersten Platz auf der Liste der meistverkauften Spiele erobert. Updates erfolgen regelmäßig, sodass das Würfel-Universum immer komplexer wird und kein noch so alter Hase sich jemals langweilt. Wieder entdecken wir hier verschiedene Modi, die den Nutzer anregen, sich ins gefahrvolle Abenteuer zu stürzten oder ganz relaxed Ressourcen abzubauen, Häuschen zu errichten und die Landschaft zu gestalten. Hier mischt sich die alte Welt der Computerspiele mit der Moderne zu einem Mix, der weltweit zu anhaltender Begeisterung führt. Der User muss nur einmal einen geringen Betrag einzahlen und kann das Spiel dann lebenslang mit seinem Zugangscode online nutzen, inklusive sämtlicher Updates.
Die Zukunft der Computerspiele: VR, AR und die Cloud Die Entwicklung der virtuellen Spielewelt wird hier noch lange nicht stoppen. Der Trend geht weiter in Richtung authentischer Erfahrungen, die durch Virtual und Augmented Reality noch gesteigert werden. Der Pokémon Go Hype, der noch vor wenigen Jahren auf dem gesamten Erdball wütete, hat uns gezeigt, wie begeistert Gamer reagieren, wenn sich die analoge Welt mit ihrem digitalen Pendant mischt. Diese Idee wird in Zukunft sicher noch öfter aufgegriffen, schließlich entwickelt sich nicht nur die Technik weiter, sondern auch der Hunger und Durst der User nach innovativen Neuigkeiten und intensiven Spielerlebnissen. Die meisten großen Spiele werden wahrscheinlich in Zukunft über die Cloud laufen, weil sie aus gewaltigen Datenmengen bestehen, die sich besser in einem Rechenzentrum als auf dem Handy oder dem Notebook speichern lassen. https://pixabay.com/de/photos/pokemon-gehen-pokemon-stra%C3%9Fe-rasen-1569794/ Der Pokémon Go Hype ging nicht spurlos vorüber Source: Pixabay Licence: Pixabay Licence
Entsprechend gut aufgestellt sollten die Internetverbindungen der Zukunft sein, denn damit steigt der Datenverkehr ganz erheblich. Mit 5G hält aktuell der neueste Mobilfunk-Standard Einzug in Deutschland, allerdings nicht mit rasender Geschwindigkeit, sondern nach und nach. Ebenso erweitert sich das Glasfasernetz sehr allmählich und macht hoffentlich bald den Weg frei für noch mehr Spielvergnügen und hautnahe Erlebnisse, die wir uns in den 70er Jahren, als Texas Hold’Em noch ausschließlich am analogen Tisch gespielt wurde, nicht einmal annähernd vorstellen konnten.

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