Testbericht

Verarbeitung und Layout
Das Biostar Hi-Fi A88W 3D kommt im klassischen ATX-Format daher. Beim Hi-Fi A88W 3D setzt Hersteller Biostar auf hochwertige Materialien sowie eine saubere Fertigung. Ein besonderes Augenmerk haben die Ingenieure auf die Kondensatoren gelegt, die durch eine strenge Qualitätsprüfung mussten. Generell ist das Layout des Boards durchdacht. Biostar setzt auf dem Mainboard vier DIMM-Sockel. Mit aktuellen 8-GB-Speicherkits könnte man so trotzdem einen mehr als ausreichenden Speicherausbau auf 32GB schaffen (max. DDR3 - 2.600 (OC)). Um der Problematik einer möglichen Überhitzung entgehen zu können, verbaut Biostar werksseitig zwei Kühlkörper, welche auch beim Übertakten die Temperaturen der Chips niedrig halten. Als unproblematisch erweist sich die Spannungsversorgung des Biostar Hi-Fi A88W 3D. Die 4+2 Phasen arbeiten sehr effizient.
Das Zubehör sieht wie folgt aus:
• I/O-Blende • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD • 2-Way-CrossFireX-Bridge • vier SATA-Kabel

Technik und Anschlüsse
Obwohl der neue Sockel FM2+ aus dem Hause AMD eigentlich für die neue APU-Generation Kaveri, welche im Frühjahr 2014 auf den Markt kommt, eingeführt worden ist, wurden schon einige entsprechende Mainboards vorgestellt.
Das markanteste Alleinstellungsmerkmal ist die Verbauung einiger Komponenten, welche an die audiophilen Anwender gerichtet sind. Mit von der Partie ist der USB DAC-Up-Port, der geringere Störgeräusche beim Konvertieren von digitalen in analoge Inhalte ermöglicht. Ein Störgeräuschschutz soll zudem elektrostatische Störungen unterbinden. Der Gain Boost umfasst zwei Schalter auf der Platine, mit denen zwischen einem 2,5-fachen und sechsfachen Verstärkungsmodus ausgewählt werden kann. Zu guter Letzt wirbt Biostar mit Audio-Kondensatoren aus dem Hause Nichicon mitsamt vergoldeten Komponenten. Der Soundchip ALC898 selber stammt von Realtek. Standardkost gibt es hingegen bei der Netzwerktechnologie. Ebenfalls aus dem Hause Realtek kommt hier der RTL8111F Controller beim Hi-Fi A88W 3D zum Einsatz.
Die restlichen Spezifikationen sind ansonsten mit anderen Mainboards vergleichbar. Der obere PCI-Express-Steckplatz ist mit 16 Lanes nach dem 3.0-Standard angebunden, wohingegen der untere mit x16-Anschluss elektrisch mit vier Lanes nach dem 2.0-Standard auskommen muss. Zusätzlich sind zwei PCI-Express-x1- sowie zwei PCI-Steckplätze vorhanden. Für Arbeitsspeicher stehen vier RAM-Bänke zur Verfügung. Für die Bildausgabe ist neben jeweils einem VGA- und DVI-D-Anschluss auch ein HDMI-Port vorhanden. Auf der Platine selber sind ein USB-3.0- sowie zwei USB-2.0-Anschlüsse vorhanden - auf der Rückseite gibt es zwei respektive fünf Stück. Für Festplatten gibt es acht SATA-6GB/s-Ports.
Folgende Anschlüsse findet man intern:
2x USB 3.0 4x USB 2.0 8x SATA 6Gb/s (A88X) 2x CPU-Lüfter 4-Pin 3x Lüfter 4-Pin 1x seriell
Auch die externen Anschlussmöglichkeiten können sich sehen lassen:
1x VGA 1x DVI 1x HDMI 1.4 2x USB 3.0 4x USB 2.0 1x Gb LAN (RTL8111G) 6x Klinke 1x PS/2 Tastatur
Bios
Das UEFI BIOS ist eine wahre Wohltat. Neben der Tatsache, dass es sauber strukturiert ist und grafisch ansprechend aufgearbeitet wurde, bietet es auch alle Einstellungsmöglichkeiten, die man sich bei einem Board in diesem Segment wünschen könnte. Für Biostar gehört ein durchdachtes BIOS zum Pflicht-Programm.
Preisvergleich
Mainboard - Preisvergleich (Stand: 01.05.2014)
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