Technik & Preis

Verarbeitung und Technik
Unser Testmuster gibt es wahlweise mit 500 GB oder 1 TB Speicherplatz. Die Verarbeitungsqualität des Speichermoduls ist sehr gut. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die M.2-SSD mit fixen Kühlkörper misst 80x22.1x7.55 mm. Für optische Akzente sorgt die x-förmige RGB-Beleuchtung am Heatspreader, welche per Software anpassbar ist. Darüber hinaus profitiert unser Testmuster von der Schnittstelle: PCIe 3.0 x4 erlaubt deutlich höhere Datenübertragungsraten wie SATA. Demnach schafft die ADATA XPG Spectrix S20G 1TB 2.500 MB/s beim sequenziellen Lesen und maximal 1.800 MB/s beim Schreiben, während SATA bei 560 MB/s limitiert. Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt 5 Jahre. Bei unserem Testmuster kommt ein Realtek RTS5766DL Controller zum Einsatz, der über vier Kanäle zur Anbindung des NANDs verfügt. Als Speicher wird 96-Layer-BICS-3-TLC-NAND von Micron verbaut. Die SSD nutzt eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate deutlich. In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären TLC-Speicher übertragen. Einen dedizierten DRAM-Cache gibt es nicht. Die Spectrix S20G unterstützt LDPC- (Low Density Parity Check) Fehlerkorrekturcode-Technologie zur Erkennung und Behebung einer Vielzahl von Datenfehlern. Und mit AES-256-Verschlüsselung gewährleistet sie Datensicherheit und -integrität. Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert ADATA auf 0.05 im Standbymodus und 10.5 Watt im Betrieb. Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer 2.0 Mio. Stunden (MTBF) bzw. 600 TB (TBW).
Preis und Verfügbarkeit
Die ADATA XPG Spectrix S20G 1TB ist ab sofort für knapp 117 Euro (Stand: 30.05.2021) im Handel erhältlich.

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