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Inhalt
Fakten
Hersteller
be quiet!
Release
Anfang 2025
Produkt
Gehäuse
Preis
ab 176,90 Euro
Webseite
Media (9)
Die geschlossene Alu-Front des Vorgängers weicht einer luftigen Meshfront. Dadurch soll das Dark Base 701 eine höhere Kühlleistung bieten. Mit von der Partie sind seitliche A-RGB-Streifen, welche die Optik etwas aufpeppen sollen. Die Front lässt sich sehr leicht entfernen und direkt dahinter sitzt ein entnehmbarer Staubfilter. Von den drei vormontierten und hauseigenen be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüftern sitzt einer hinter der Front.
Auf eine Qi-Ladefläche und Touchfläche zur Lüftersteuerung muss man als Käufer des Dark Base 701 verzichten. Trotzdem ist das I/O-Panel mit zwei Audiobuchsen, USB-C und zweimal USB 3.0 absolut zeitgemäß. Darüber hinaus gibt es auch eine Lüfter- und RGB-Steuerung. Die Lüftersteuerung bietet drei Stufen - 600 U/min, 1.200 U/min und die maximalen 1.900 U/min. Durch ein dreisekündiges Drücken der Taste wird auf die Steuerung durch ein PWM-Signal des Mainboards gewechselt. Die Taste für die Beleuchtungssteuerung wechselt zwischen zahlreichen Beleuchtungsmodi bzw. Farben durch. Wird die Taste für fünf Sekunden gedrückt, erlischt die Beleuchtung. Den größten Teil des Deckels nimmt ein Metallgitter ein. Der Deckel lässt sich nach dem Lösen von zwei Rändelschrauben an der Rückseite lösen. Unter dem Deckel sitzt die Lüfter-/Radiatorenblende, an der ein weiterer Silent Wings 4 140mm PWM high-speed vormontiert ist.
An der Gehäuseunterseite findet man nicht nur vier Kunststofffüße mit Gummischonern, sondern auch einen großen Staubfilter, der nach vorne herausgezogen werden kann. Das Gehäuse wird mit Montagematerial, Anleitung und Klettverschlüssen für das Kabelmanagement ausgeliefert. Zusätzlich liegen auch ein Airflow-Einsatz für die Netzteilabdeckung und eine HDD-Käfigblende bei. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Jetzt wird es praktisch: Der gesamte Mainboardträger kann ähnlich wie beim Dark Base 901 nach dem Lösen einiger Schrauben und dem Entfernen der Kabel herausgezogen werden. Der Mainboardträger bildet beim Herausnehmen mit der Rückwand eine Einheit. Der Mainboardträger lässt sich ganz einfach kopfüber auf der linken Gehäuseseite montieren. Somit bekommt man ein invertiertes Layout geboten.
Unser Testmuster bietet ausreichend Platz im Innenraum für bis zu 18.5 Zentimeter hohe CPU-Kühler, zehn Erweiterungskarten (3x Riser Card) und Mainboards bis zum E-ATX-Format. Die maximale Grafikkartenlänge beträgt 43 Zentimeter. Der Mainboardtray besitzt eine große Aussparung auf Höhe der CPU, so dass eine Kühlerinstallation mit Backplate auch im eingebauten Zustand möglich wird.
Weitere Lüfter-Montagemöglichkeiten:
Christoph meint: Tolles Airflow-Case!
“Mit dem Dark Base 701 White bekommt man ein wertiges Airflow-Gehäuse für unter 180 Euro geboten. Auf der Pro-Seite findet man die hochwertige Verarbeitung, das moderne Design (inkl. RBG-Streifen), den tollen Airflow und das üppige Platzangebot. Darüber hinaus darf man sich über drei leise Lüfter, ein zeitgemäßes I/O und die Möglichkeit Kabel sauber zu verlegen freuen. Ebenfalls für unser Testmuster sprechen die werkzeuglose Montage von Laufwerken und der modulare Mainboardträger. Er kann dank eines Schienensystems einfach ausgebaut werden. Für das optimale Erlebnis muss man aber ein paar Euro extra ausgeben. Zum Beispiel wenn man sämtliche Laufwerksplätze nutzen möchte. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte können wir bedenkenlos eine Empfehlung für das be quiet! Dark Base 701 (White) aussprechen.
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