Einleitung
Zurück in der Sagen umwobenen Welt von Vanguard Saga of Heroes. Mit vollem Quest Logbuch und zahlreichen Aufgaben melde ich mich aus den Wäldern von Thestra zurück.
Weg mit den Büchern, her mit dem Schwert!
Nach reichlicher Überlegung habe ich mich entschlossen meine Karriere als Diener der Unterwelt an den Haken zu hängen und mich für die „kontaktfreudigere“ Klasse der Krieger entschieden. Ich wollte die Unterschiede einmal kennenlernen und diese könnten nicht größer sein. Das Kämpfen als Magier, in meinem Fall Hexenmeister, fiel mir anfangs leichter als das des Kriegers. Ich habe noch nie in einem MPORG die Klasse der Krieger gespielt und daher anfangs ein paar Probleme gehabt. Da man als Magier oft seine Auseinandersetzungen mit einem Feind aus der Ferne bzw. sicheren Distanz bestreitet, muss man als Krieger dem Gegner direkt gegenüber stehen. Ein Krieger hat die Aufgabe die Gegner von seinen Gruppenmitgliedern abzuschirmen und schnell viel Schaden zu verursachen. Zu Beginn hat man nicht viele Spezialangriffe, doch dieses ändert sich ziemlich schnell.
Mit jedem neuen Level erlernt man mehr Fertigkeiten und Tricks um in der Wildnis zu überleben. Einige Angriffe wirken nur, wenn man kritische Treffer beim Gegner landet. So genannte „Finishing Moves“ verursachen viel Schaden und sehen nebenbei noch sehr gut aus. Doch das ganze hilft dem Spieler nicht weiter wenn er nicht unterstützt wird. Gegen einen einzelnen Schurken zu kämpfen kann recht einfach sein, doch wenn die Gegner immer mehr werden, ist man froh jemanden mit heilenden Fertigkeiten in der Gruppe zu haben. Dies ist ein Zusammenspiel auf das man in weiterer Folge nicht verzichten kann, denn viele Quest Aufgaben verlangen das Spielen als Gruppe.
Weg des Kriegers
An die Waffen!
Mit eiserner Rüstung und geschärften Schwertern machte ich mich auf den Weg nach Halgarad - die Stadt der Menschen. Dort angekommen suchte ich den Schmiedekunst- Lehrer, um mir mit seinem Wissen endlich meine eigenen Waffen und Rüstungen herstellen zu können. Viele der Gegenstände die ich anfertigte waren für mich doch unbrauchbar, aber sie brachten mir beim Händler einige Copper (kleinste Geldeinheit) ein. Dank dieser kleinen Geldspritze konnte ich mir endlich eine Axt, die ich unbedingt brauchte, sowie ein Pferd leisten. Mit neuer Waffe und schnellem Gaul machte ich mich auf den Weg Richtung Norden, in das Broken Fang -Slave Camp (-Sklavenlager), der Zielort einer Quest die ich zuvor angenommen hatte.
Dort angekommen verschaffte ich mir einen Überblick und überlegte mir eine Strategie. Ich entschloss mich für die „ Angriff ist die beste Verteidigung“ Taktik und setzte sie gleich in Tat um. Nach kürzester Zeit und zweimal sterben kam ich zu der Erkenntnis, dass es ohne Gruppe recht schwer werden würde. Schnell schrieb ich einem Druiden und Dread Knight meiner Freundesliste an und gewann sie beide für die Quest. Nach ca. zehn Minuten standen wir zu dritt vor dem Eingang des Lagers. Ich teilte noch die Quest mit meiner Gruppe damit wir alle dasselbe Ziel verfolgten. Schnell sprach der Druide noch ein paar Spells für die Steigerung der Angriffswerte und Lebensenergie und schon konnte ich mich ohne Bedenken in die gegnerischen Massen werfen. Mit den heilenden Sprüchen des Druiden und der kräftigen Unterstützung des Knights war es ein Kinderspiel das Lager von allen Bösewichtern zu befreien und die Ketten der Sklaven zu zerschlagen um sie zu retten. Wir entschlossen uns noch ein paar Quests zusammen zu lösen und machten uns auf den Weg zur nächsten Herausforderung.
Dieses Mal erwartete uns ein hartes Stück Arbeit denn alle Feinde, die vor uns lagen, waren uns in der Erfahrungsstufe überlegen. Trotz unseres Levels beschlossen wir die Quest durchzuziehen und machten uns bereit für den Angriff. Mit Pfeil und Bogen lockte ich einzelne Gegner aus dem Lager, die wir ohne Probleme zu dritt erledigen konnten. Schön langsam konnten wir uns immer weiter ins Lager vorwagen und uns um die Beendigung der Quest kümmern. Dieses Mal mussten wir den Anführer der Gruppe erledigen und eine Geldkassette zurück zu seinem Besitzer bringen.
Es war recht anstrengend den Anführer zur überwältigen, da dieser sich mit Händen und Füßen wehrte. Kritisch wurde es als er unseren Heiler angriff und nicht mehr von ihm los wollte. Heldenhaft stellte ich mich dazwischen und blockte die Schläge des Schurken mit meinem Schild ab. Der Druide konnte sich etwas zurückziehen und sich wieder um die Heilung des Teams kümmern. Etwa fünf Minuten dauerte es den Anführer zu besiegen und die Geldkassette zu bekommen. Nun machten wir uns auf den Weg um die Quest- Belohnung beim Auftraggeber abzuholen. Nach ca. zweieinhalb Stunden questen und schnetzeln war ich wieder ein Level gestiegen und legte noch kurz einen Stop beim Kriegerlehrer ein um neue Fertigkeiten zu erlernen.
Wie war der zweite Tag?
Ein erfolgreicher Tag?!
Nach weiteren zwei Wochen auf den Vanguards Servern fasziniert mich die Spielwelt immer mehr. Das Kämpfen als Krieger hat mir gezeigt wie gut und flüssig die Kampf Animationen gestaltet wurden. Viel rennen muss man in Vanguard zum Glück nicht, denn schon ab Level 10 kann man sich ein Reittier kaufen und weite Strecken somit schneller zurücklegen.
Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer in der weiten Welt von Thestra.
Gamezoom-Team Gamezoom Team
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