Technik & Preis

Verarbeitung und Technik
Die Verarbeitungsqualität des Speichermoduls ist sehr gut. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die M.2-SSD ohne Kühlkörper kommt mit den Maßen von 80x22x2.38 mm daher. Darüber hinaus profitiert unser Testmuster von der Schnittstelle: PCIe 3.0 x4 erlaubt deutlich höhere Datenübertragungsraten wie SATA. Demnach schafft die RC500 500GB 1.700 MB/s beim sequenziellen Lesen und maximal 1.600 MB/s beim Schreiben, während SATA bei 560 MB/s limitiert. Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt 5 Jahre. Unser Testmuster gibt es wahlweise mit 250, 500 und 1.000 Gigabyte Speicherkapazität. Bei unserem Testmuster kommt ein hauseigener Controller zum Einsatz, der über vier Kanäle zur Anbindung des NANDs verfügt. Als Speicher wird 96-Layer-BICS-4-TLC-NAND verbaut. Die SSD nutzt eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate deutlich. In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären TLC-Speicher übertragen. Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert KIOXIA auf 0.05 Watt im Standbymodus und 3.9 Watt im Betrieb. Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer 1.5 Mio. Stunden (MTBF) bzw. 200 TB (TBW).
Preis und Verfügbarkeit
Die Toshiba RC500 500GB ist ab sofort für knapp 60 Euro (Stand: 05.12.2019) im Handel erhältlich.

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