Testbericht

Verarbeitung
Hersteller Sharkoon hat sich beim H30 vom Design der von Kampfhubschrauberpiloten getragenen Headsets inspirieren lassen. Das Headset bietet eine überaus gute Verarbeitungsqualität mit stabilen Metallträger, einem weiten Verstellbereich, großen Ohrmuscheln und vor allem eine sehr bequeme Polsterung. Die gesamte Konstruktion ist sehr robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Das Mikrofon wurde auf der linken Seite des Headsets verbaut, und kann bei Bedarf abgemacht werden. Der flexible Mikrofonarm lässt sich gut justieren, sodass das Mikrofon korrekt eingestellt werden kann. Das Gewicht von knapp 280 Gramm spiegelt die hochwertige Verarbeitungsqualität wieder. Das Verbindungskabel ist 1,20 Meter lang. Zusätzlich kann eine 1,4 Meter lange Verlängerung genutzt werden, die gleichzeitig als Splitter (2x 3,5mm) fungiert. Die Verbindung zum PC erfolgt über einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker. Insgesamt hinterlässt das Headset einen positiven Eindruck in puncto Verarbeitungsqualität.
Klang
Die Lautsprecher sind gut isoliert, um Außengeräusche in einem hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Für die Wiedergabe sorgen Neodym-Magnete mit 40 mm Durchmesser. Der Frequenzbereich deckt das menschliche Hörvermögen mit 20 Hz bis 20 KHz ab (Mikrofon 50 Hz bis 10 KHz). Die Impedanz beträgt 32 Ohm.
In unserem Alltagstest (Battlefield: Hardline, Star Wars: Battlefront, Overwatch, Heroes of the Storm, Counter-Strike: Global Offensive, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset gut. Klare Höhen sind kein Problem für unser Testmuster. Auch bei hoher Lautstärke konnten wir keine Verzerrungen wahrnehmen. Der Bass fällt recht kräftig aus - erfreulich für alle Shooter-Zocker. Wenig überzeugt waren wir vom Mitteltonbereich, der wenig bis gar nicht präsent war. Die Lokalisierung von Gegnern fällt aufgrund der Stereo-Technik schwer aus.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Shark Zone H30 für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Aufgrund der Kunstlederbeschichtung fangen die Ohren nach ein paar Stunden zum Schwitzen an. Darüber hinaus verfügt das Headset über einen hohen Anpressdruck, was vor allem Brillenträger als unangenehm empfinden können.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt.
Anschluss
Angeschlossen wird das Headset mittels zweier vergoldeter 3,5-Klinken-Stecker, jeweils für Mikrofon und Kopfhörer. Das 2,6 Meter lange Kabel bietet zudem viel Bewegungsspielraum für die Spieler. An der praktischen Kabelfernbedienung findet man die Lautstärkeregelung und einen Schalter zum Stummschalten des Mikrofons. Im Lieferumfang ist überdies eine nützliche Transporttasche für die nächste LAN-Party enthalten. Übrigens: Das H30 können auch Smartphone-, Tablet- und PlayStation 4-Besitzer verwenden.
Preis und Verfügbarkeit
Das Sharkoon Shark Zone H30 ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis beträgt 40 Euro (Stand: 04.12.2015).

Kommentar schreiben