Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Die Sharkoon Mobile DAC USB-Soundkarte kommt in einer stabilen Schachtel daher. Der Lieferumfang ist überschaubar: Im Lieferkarton findet man lediglich den USB-Audio-Adapter und eine dünne Bedienungsanleitung. Unser schwarz beschichtetes Testmuster mit weißem Sharkoon-Schriftzug kommt mit den kompakten Maßen von 14x7x30 mm (BxHxT) daher und bringt gerade einmal 5 Gramm auf die Waage. Die eigentliche Soundkarte befindet sich in einem robusten Kunststoffgehäuse. An der Oberseite findet man drei kleine Status-LEDs. Hinter diesen wurde ein kleiner Schalter eingearbeitet, über welchen man die voreingestellten Presets des integrierten Hardware-Equalizer abrufen kann. Der Anschluss unseres Testmusters erfolgt über einen USB-Type-C-Anschluss, der auch für die Stromversorgung der Soundkarte genutzt wird. Für ein besseres Handling im mobilen Bereich befindet sich die Single-3.5-mm-Klinkebuchse (TRRS) an einem knapp 9 Zentimeter langen und textilummantelten Kabel. Somit kann man mit der Soundkarte ein Mikrofon oder einen Kopfhörer oder beide Geräte zugleich nutzen (zum Beispiel Headset). Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik
Die kompakte USB-Soundkarte aus dem Hause Sharkoon benötigt keine zusätzliche Software und wird automatisch unter Windows, Linux, macOS, an Smart Devices (zum Beispiel Smartphone) sowie an der PlayStation 4 erkannt (Plug&Play). Als Digital-Analog-Umsetzer (DAC) kommt der Bestech BES3100 zum Einsatz - als Kopfhörerverstärker wurde ein Produkt von Maxim Integrated verbaut. Oder kurz gesagt: Solide und preiswerte Audiokost. Mit einer Abtastfrequenz von 96 Kilohertz bei 24 Bit und einem Rauschabstand von 100 Dezibel liefert der Mobile DAC ein ordentliches Audioerlebnis ab. Die Impedanz beträgt 16 bis 250 Ohm. Klang und Praxis
Für unseren Klang- und Praxistest haben wir einige Tage lang mit der Kombination Sharkoon Gaming Mobile DAC + beyerdynamic MMX 300 2. Generation Headset diverse Computerspiele gezockt, massig Musik gehört und diverse Filme auf Netflix geguckt. Unser (Kurz)Fazit: Das kann sich hören lassen! Die kompakte und günstige USB-Soundkarte von Sharkoon liefert ein ordentliches Stereo-Klangbild ab. Die Höhen sind klar, die Mitten recht präzise und auch der kräftige Bass weiß zu gefallen. Auch in puncto Kopfhörerverstärker muss sich unser Testmuster nicht hinter den diversen Mainboard-Onboard-Lösungen verstecken. Als ambitionierter Gamer wird man lediglich die fehlende Software samt Surround-Sound-Funktion vermissen. Wobei man erwähnen muss, dass dieses Sound-Feature nicht in jedem Genre Sinn macht (zum Beispiel MOBAs oder MMORPGs). Aber auch als Smartphone-Besitzer wird man seinen „Spaß“ mit dem mobilen Audioprodukt haben.
Preis und Verfügbarkeit
Der Sharkoon Mobile DAC ist ab sofort für knapp 15 Euro (Stand: 01.08.2020) im Handel erhältlich.

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