Reanimal - Test/Review
Die düstere Jahreszeit mag sich allmählich dem Ende neigen, aber wenn ihr noch nicht ganz loslassen könnt, hilft euch Tarsier Studios gerne aus: Reanimal ist ein Abenteuer, das düster, gruselig und packend ist.
Von Lars Hack am 06.03.2026 - 05:27 Uhr

Fakten

Plattformen

PlayStation 5 Pro

Nintendo Switch 2

Xbox Series S

Xbox Series X

PlayStation 5

PC

Publisher

THQ Nordic

Entwickler

Tarsier Studios

Release

13.02 2026

Genre

Adventure

Typ

Vollversion

Pegi

16

Webseite

Preis

59,99 Euro

Media (11)

Fazit & Wertung

Lars meint: Schauderhaft gut!

Die Schweden von Tarsier Studios verstehen ihr Handwerk einfach. Ohne billige Jumpscares wird vom ersten Moment an eine bedrückende Atmosphäre aufgebaut, die uns direkt reinzieht. Schon von der ersten, an einem Baum hängenden Menschenhaut an wissen wir, ahnen wir, was uns blüht, aber die Umsetzung ist dann direkt wieder eine Spur ärger, als wir es uns haben erträumen lassen. Wir fiebern mit unseren Überlebenden mit, wir hängen dran, und jeder Game Over-Screen schlägt uns erneut in die Magengrube.

Dabei bleibt das Gameplay simpel. Action-Helden und Shooter-Veteranen, die immer den nächsten Adrenalinrausch brauchen, finden hier kein zu Hause, aber das war weder das Ziel, noch der Anspruch der Little Nightmare-Titeln. Reanimal schreibt eher die Geschichte eines Handwerks weiter: Packender, teils subtiler, teils jagender Horror, der im Kopf bleibt.

Kriegt man jetzt noch die Verbindungsprobleme in den Griff, einer der größten Sellingpoints des Spiels, hat Tarsier Studios hier etwas erzählerisch Tolles abgeliefert. Trotzdem wird vielen Spielern der stolze Preis bei nur einer Handvoll Spielstunden vermutlich länger in der Magengrube liegen, als das kalten Schaudern der düsteren Welt.

82%
Grafik
86
Sound
93
Bedienung
80
Spielspaß
81
Atmosphäre
94
Multiplayer
68
Preis/Umfang
72
Richtig gut
  • extrem gute Atmosphäre
  • fesselnde Vorankommen
  • prima Sounddesign - Geräuschkulisse stimmt einfach immer
  • gute Umsetzung des Koop-Spiels auch für Einzelspieler
Verbesserungswürdig
  • Gameplay eher repetitiv
  • trotz allem: Im Singleplayer etwas flach
  • Verbindungsprobleme und Koop-Bugs
  • extrem kurze Spielzeit
Anforderungen
PC MINDESTANFORDERUNGEN:
• Betriebssystem: Windows 10/11
• Prozessor: Ryzen 5 2400G / Core i5-9400F
• Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
• Grafik: GeForce GTX 1060 / Radeon RX 480
• DirectX: Version 12
• Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
• Speicherplatz: 18 GB verfügbarer Speicherplatz

• Microsoft Xbox Series X|S Konsole
• Sony PlayStation 5 (Pro) Konsole
• Nintendo Switch 2 Konsole
Getestet für
PC
Lars Hack Konnte Lars zuerst laufen oder den Controller einer SNES bedienen? Die Frage ist bis heute nicht sicher geklärt. Klar ist, dass er sein Herz seit damals an Videospiele verloren hat.

Kommentar schreiben

Artikel auf einer Seite anzeigen