Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Der Razer Opus kommt in einem stabilen Karton in unserer Redaktion an. Unser Testmuster, welches es ausschließlich mit schwarzer Beschichtung gibt, besteht aus robustem Kunststoff und bringt knapp 265 Gramm auf die Waage. Im Inneren des Kopfbügels sorgt eine Aluminiumschiene für eine bessere Stabilität. Die Verarbeitungsqualität ist gut: Alle Teile sitzen an ihren Stellen, nichts klappert oder steht hervor. Wie beim verstellbaren Bügel kommt auch bei den Ohrmuscheln eine weiche Kunstlederpolsterung zum Einsatz, durch die sich der Kopfhörer angenehm tragen lässt. Die faltbare Konstruktion des Opus erleichtert den Transport in dem mitgelieferten Hardcase. Im Lieferumfang befinden sich außerdem ein USB-Typ-C-Kabel zum Aufladen des internen Akkus und ein 3.5-mm-Klinken-Kabel (jeweils 1.3 Meter). Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik
Für die Wiedergabe sorgen zwei hochwertige 40 Millimeter große Treiber. Der Frequenzbereich deckt 20 Hz bis 20 KHz ab. Die Impedanz beträgt 12 Ohm. Der Kopfhörer kann wahlweise per Klinkenkabel oder Bluetooth (4.2) verwendet werden. Die Kopplung mit dem Smartphone oder Tablet funktioniert auch ohne NFC-Unterstützung schnell und reibungslos. Die maximale Funkreichweite liegt bei knapp zehn Metern. Neben SBC werden auch AAC und aptX als Audio-Codecs unterstützt. Der fix verbaute Akku bietet bei 50 Prozent Lautstärke bis zu 25 Stunden Laufzeit (mit ANC - ohne ANC: 32 Stunden). Die Aufladezeit beträgt knapp 4 Stunden.
Das integrierte Mikrofon für mobile Telefonie bietet eine solide (Sprach)Qualität. Die Bedienung erfolgt direkt am linken Kopfhörer: Ein/Aus-Schalter, Lautstärkeregelung, Telefonat annehmen und ANC-Funktion Ein/Aus.
Aktive Geräuschunterdrückung
Noch ein paar erklärende Worte zur ANC-Technik des Opus: Auftretende Umgebungsgeräusche werden mit Mikrofonen aufgenommen, anschließend produziert der Kopfhörer eine Art Gegenschall. Damit man seine Musik möglichst ungestört genießen kann, wird Außenlärm, wie er im Flugzeug oder in der Bahn zwangsläufig entsteht, um bis zu 15 Dezibel reduziert. Ist der Akku leer beziehungsweise wird die Geräuschunterdrückung per Knopfdruck deaktiviert, dann kann man den Kopfhörer ganz normal weiternutzen. Auch in diesem Fall wird der Außenlärm gedämpft, allerdings nur passiv.

Kommentar schreiben