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Inhalt
Fakten
Hersteller
Razer
Release
Juni 2026
Produkt
Tastatur
Preis
ab 179,99 Euro
Webseite
Media (12)
Ob die Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz ihren hohen Preis mit erstklassiger Gaming-Performance, überzeugender Verarbeitung und einem angenehmen Tippgefühl rechtfertigen kann oder ob die Konkurrenz in diesem Premium-Segment die bessere Wahl ist, klären wir in unserem ausführlichen Test.
Für einen hochwertigen Gesamteindruck sorgt die aus Aluminium gefertigte Oberseite, während das Unterteil aus robustem Kunststoff besteht. Die Verarbeitungsqualität bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau: Das Gehäuse ist verwindungssteif, Knarzgeräusche oder nachgiebige Stellen konnten wir im Test nicht feststellen. Auch die verbauten Doubleshot-PBT-Tastenkappen überzeugen mit ihrer angenehm rauen Oberfläche und einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber Abnutzung und Glanzbildung.
Die werkseitig geschmierten Analog-Switches sorgen für einen gleichmäßigen und angenehm weichen Tastenanschlag. In Verbindung mit der internen Schaumstoffdämmung entsteht ein vergleichsweise gedämpftes Klangbild, das deutlich hochwertiger wirkt als bei vielen herkömmlichen Gaming-Tastaturen. Zwar erreicht die Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz nicht ganz das akustische Niveau hochwertiger Custom-Keyboards, innerhalb ihres Marktsegments hinterlässt sie jedoch einen sehr guten Eindruck.
Gummierte Standfüße sorgen für einen sicheren Halt auf dem Schreibtisch, während sich der Neigungswinkel der Tastatur über zweistufige Standfüße an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Insgesamt hinterlässt die Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz einen erstklassigen Eindruck und leistet sich in puncto Verarbeitung keinerlei Schwächen.
Der lineare Schalter löst wahlweise in einem Bereich zwischen 0.10 bis 4.0 Millimeter aus, wobei die Entscheidung für jede einzelne Taste getroffen werden kann. Praktisch ist der integrierte Schnellanpassungsmodus, der sich über die Tastenkombination Fn + Tab aufrufen lässt. In diesem Modus kann die Auslösehöhe der einzelnen Tasten direkt an der Tastatur getestet und mithilfe der Pfeiltasten angepasst werden. Die vorgenommenen Einstellungen werden nach dem Verlassen des Modus mit der Esc-Taste im integrierten Speicher abgelegt und bleiben somit auch ohne installierte Software erhalten. Dadurch lassen sich wichtige Parameter komfortabel direkt am Keyboard anpassen, was insbesondere für Turniere oder Systeme ohne Razer Synapse von Vorteil ist.
In der recht übersichtliche und umfangreichen Razer Synapse Software lassen sich sämtliche Tasten umprogrammieren, Makros inklusive Timings erstellen, sämtliche Spezialfunktionen (Gamepad Modus, Rapid Trigger Modus, Snap Tap) einstellen und die Beleuchtung anpassen.
Besonders im Gaming überzeugt die Kombination aus Rapid Trigger, der 8.000-Hz-Abfragerate und der sehr geringen Eingabelatenz. Richtungswechsel in Shootern erfolgen spürbar direkter, während Bewegungen insgesamt präzise und kontrolliert umgesetzt werden. Auch Funktionen wie Snap Tap können – sofern in einem Spiel erlaubt – Vorteile bei schnellen Richtungswechseln bieten. Da nicht jedes kompetitive Spiel diese Funktion zulässt, sollte man sich jedoch vor der Nutzung über die jeweiligen Regeln informieren.
Das Tippgefühl fällt angenehm direkt aus. Die werkseitig geschmierten Switches gleiten sauber und gleichmäßig, während die integrierte Schaumstoffdämmung für eine angenehm gedämpfte Akustik sorgt. Zwar erreicht die Tastatur nicht ganz das Klangniveau hochwertiger Custom-Keyboards, innerhalb des Gaming-Segments zählt sie jedoch zu den leiseren und hochwertiger klingenden Modellen.
Positiv fiel im Test außerdem auf, dass viele Einstellungen direkt über die Tastatur vorgenommen werden können. Über den integrierten Schnellanpassungsmodus lassen sich Auslösepunkt, Rapid Trigger und weitere Funktionen auch ohne installierte Razer Synapse konfigurieren. Wer sämtliche Features nutzen oder individuelle Profile erstellen möchte, kommt an der Software allerdings nicht vorbei. Synapse bietet eine übersichtliche Oberfläche mit zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten und erlaubt es zudem, mehrere Profile im internen Speicher der Tastatur abzulegen.
Christoph meint: Wer die zahlreichen Gaming-Features tatsächlich nutzt und bereit ist, den Premiumpreis zu bezahlen, erhält eines der derzeit leistungsfähigsten TKL-Keyboards am Markt!
“Mit der Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz liefert Razer eine konsequent auf kompetitives Gaming ausgelegte Tastatur ab. Die Kombination aus hochwertigen Analog Optical Switches der zweiten Generation, frei konfigurierbaren Auslösepunkten, Rapid Trigger, 8.000-Hz-Abfragerate und der geringen Eingabelatenz sorgt für eine erstklassige Performance, von der insbesondere Shooter-Spieler und E-Sport-Enthusiasten profitieren. Auch die Verarbeitung bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau: Das verwindungssteife Gehäuse, die Doubleshot-PBT-Tastenkappen sowie die angenehm gedämpfte Akustik vermitteln einen hochwertigen Gesamteindruck.
Im Alltag überzeugt die Tastatur zudem mit einem präzisen Tippgefühl und einer gelungenen Software. Positiv hervorzuheben ist, dass sich wichtige Einstellungen wie Auslösepunkt oder Rapid Trigger auch direkt über die Tastatur vornehmen lassen, ohne zwingend auf Razer Synapse angewiesen zu sein. Die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten gehören derzeit zu den größten Stärken des Modells.
Ganz ohne Kritik kommt die Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz jedoch nicht davon. Der Preis von rund 180 Euro bewegt sich im oberen Bereich des Marktes und dürfte für viele Nutzer eine hohe Einstiegshürde darstellen. Zudem fehlt eine Handballenauflage, die in dieser Preisklasse durchaus wünschenswert gewesen wäre. Auch die Vorteile der 8.000-Hz-Abfragerate sind in der Praxis fast ausschließlich für ambitionierte Wettkampfspieler spürbar, während Gelegenheitsspieler oder Vielschreiber davon nur wenig profitieren.
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