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Inhalt
Fakten
Hersteller
Razer
Release
Dezember 2025
Produkt
Tastatur
Preis
234,62 Euro
Webseite
Media (10)
Die Topplate wurde aus Aluminium gefertigt - beim Rest kommt robuster Kunststoff zum Einsatz. Die Verwindungssteifheit des Keyboards gibt keinerlei Anlass zur Kritik, hier knarzt oder wackelt nichts. Es kommen hochwertige Doubleshot-PBT-Tastenkappen zum Einsatz, die eine angenehmere rau-matte Oberfläche und eine bessere Haltbarkeit als ABS-Tastenkappen aufweisen. Zum Lieferumfang gehört neben einem abnehmbaren USB Typ A auf Typ C Kabel (1.8 Meter Länge) auch eine mit Kunstleder überzogene, magnetisch haltende Handballenauflage, die deutlich flacher und härter ist als bisherige Handballenauflagen von Razer.
Gummistreifen an der Rückseite sorgen für eine rutschfeste Arbeitsweise. Auch lässt sich der Neigungswinkel des Eingabegerätes verstellen. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Der lineare Schalter löst wahlweise in einem Bereich zwischen 0.10 bis 4.0 Millimeter aus, wobei die Entscheidung für jede einzelne Taste getroffen werden kann. Durch Drücken der Tasten Fn + Tab kann der Tastenauslösepunkt mit dem Drehrad oben rechts auf der Tastatur in 10 Stufen von 0.1 bis 3.6 mm in 0.4 mm Schritten eingestellt werden, was auch ohne installierte Razer Synapse-Software funktioniert. Der aufzuwendende Tastendruck ist sehr gering und liegt mit 40 Gramm deutlich unter dem, der bei Folientastaturen (80 Gramm) oder anderen mechanischen Tastaturen (60 bis 80 Gramm) aufgeboten werden muss.
Rapid Trigger Modus: Auf der Registerkarte "Trigger" der Synapse-Software kann der Triggerpunkt für Tastenanschläge entweder für einzelne Tasten oder für die gesamte Tastatur zwischen 0.1 und 4.0 mm eingestellt werden, wobei die Standardeinstellung bei 1.2 mm liegt. Das Rapid-Trigger-Feature, das Tastenanschläge direkt nach dem Drücken zurücksetzt und so extrem schnelle Anschläge ermöglicht, kann hier ebenfalls von 1.0 mm bis 0.1 mm konfiguriert werden. Diese Einstellungen sind für alle Tasten mit Ausnahme der Windows- und der Fn-Taste sowie der Tasten Einfügen, Löschen, Pos1, Ende und Bild auf/ab möglich.
In der recht übersichtliche und umfangreichen Razer Synapse Software lassen sich sämtliche Tasten umprogrammieren, Makros inklusive Timings erstellen, sämtliche Spezialfunktionen (Gamepad Modus, Rapid Trigger Modus, Snap Tap) einstellen und die Beleuchtung anpassen.
Die Razer Tastatur wurde automatisch unter Windows 10/11 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss man den Treiber installieren.

Christoph meint: Insgesamt überzeugt die Huntsman V3 Pro TKL 8KHz jedoch als kompromisslose High-End-Gaming-Tastatur, die vor allem für ambitionierte Spieler und Esport-Enthusiasten eine klare Empfehlung darstellt!
“Die Razer Huntsman V3 Pro Tenkeyless präsentiert sich im Test als technisch hochgerüstete Esport-Tastatur, die sich klar an anspruchsvolle und wettkampforientierte Spieler richtet. Die Kombination aus exzellenter Verarbeitung, hochwertigen PBT-Tastenkappen, der stabilen Aluminium-Topplate sowie den vielseitig einstellbaren Analog-Optical-Switches der zweiten Generation liefert eine beeindruckende Performance. Besonders die variable Auslösehöhe, Rapid Trigger, Snap Tap und die extrem hohe 8.000-Hz-Polling-Rate sorgen für eine außergewöhnlich direkte, präzise und schnelle Eingabeverarbeitung, die vor allem in Shootern und kompetitiven Spielen ihre Stärken ausspielt.
Abstriche gibt es beim Klangbild der Tastatur, das trotz schallgedämmtem Gehäuse wenig hochwertig wirkt und hinter dem sonstigen Premium-Anspruch zurückbleibt. Auch der hohe Preis dürfte Gelegenheitsspieler eher abschrecken, zumal der Vorteil der 8.000 Hz im Alltag nur gering ausfällt.
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