Prey – Review
Etliche Jahre mussten wir auf dieses Spiel warten und viele dachten schon es würde ein zweites Duke Nukem Forever werden. Doch nun hat das Warten ein Ende und Prey ist endlich im Laden erhältlich.
Von Christoph Miklos am 16.08.2006 - 00:27 Uhr

Fakten

Plattform

Publisher

Take 2

Entwickler

Human Head Studios

Release

April 2006

Genre

Action

Typ

Vollversion

Pegi

18

Webseite

Media (19)

Einleitung

Etliche Jahre mussten wir auf dieses Spiel warten und viele dachten schon es würde ein zweites Duke Nukem Forever werden. Doch nun hat das Warten ein Ende und Prey ist endlich im Laden erhältlich.
Wie alles begann
Tommy ist absolut nicht der typische –klischee- Indianer, ganz im Gegenteil, der junge Herr möchte endlich aus dem öden Reservoir „ausbrechen“. Eigentlich müsste es unseren Helden nur recht kommen wenn plötzlich Außerirdische auftauchen und seine Freunde und ihm entführen. Leider handelt es sich hierbei um keinen Sonntagsausflug mit dem friedfertigen E.T., sondern die Aliens machen aus den Menschen „Nahrungsbrei“. Zum Glück kann Tommy entfliehen und nun ist sein einziges Ziel seine Freundin aus den Fängen der hässlichen Kreaturen zu befreien!
The Spirit
Nachdem sich unser Held befreien konnte geht es auch gleich richtig los. Nur mir einer Zange bewaffnet müssen wir stark bewaffnete Aliens erledigen, doch natürlich können wir mit deren Waffen auch umgehen und daher drehen wir schnell den Spieß um – jetzt sind wir der Jäger. Doch damit ist die Action noch lange nicht vorbei, denn plötzlich befinden wir uns auf einem sehr wackeligen Steg wieder und wie sollte es anders sein, dieser stürzt nach ein paar gezielten Schüsse unserer Feinde ab. Im Normalfall wären wir jetzt tot und Human Head hätte damit das kürzeste Videospiel aller Zeiten programmiert, aber die Entwickler sind ja nicht böse und statt uns in das „Licht“ zuschicken, befinden wir uns auf einmal in einem Paralleluniversum (die Geisterwelt der Indianer) und dort erklärt uns unser (Geister)-Großvater wie wir unseren „Spirit“ von unserem Körper „befreien“ können.
Anders als in Doom 3 und Co. können wir nicht nur als menschliches Wesen durch die dunkeln Gänge hetzten, sondern auch als Geist und damit nicht genug, unser Ghosttommy besitzt auch Pfeil und Bogen und kann damit auf Feinde schießen, doch Vorsicht: man hat nicht unendlich Spiritenergie (man erhält neue von getöteten Gegnern). Dieser alte Indianerzaubertrick ist aber nicht nur gut um damit Feinde aus dem Hinterhalt zu erledigen, sondern man kann in dieser Gestalt auch durch Energiefelder gehen und dann am anderen Ende deaktivieren. Sterben können wir im Spiel auch nicht, denn sollten einmal unser Lebensbalken auf Null sein, dann kommen wir automatisch in eine Vortodeswelt in der wir auf rote (bekommen wir wieder Lebensenergie zurück) und blaute (erhalten wir „Spiritenergie“) feuern. Ein paar Sekunden später befinden wir uns dann wieder zurück unter den Lebenden. Dieses Feature wird man im Spiel permanent benötigen, denn Prey verlangt stellenweiße einiges an Hirnschmalz ab.

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