Plextor, vor einigen Jahren vor allem durch optische Laufwerke bekannt geworden, hat sich mittlerweile auch im Bereich Storage bzw. Solid State Drives einen Namen gemacht.
Verarbeitung und Technik Die Verarbeitungsqualität der Festplatte ist vorbildlich. Das Gehäuse aus sieben Millimeter dicken Aluminium ist nicht nur sehr hochwertig, sondern verbessert auch die Wärmeabfuhr. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt drei Jahre. Unser Testmuster nutzt als Schnittstelle SATA 6Gb/s.
Im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell M5S bietet die M6S nicht nur einen neueren Dual-Core-Controller aus dem Hause Marvell (Type: 88SS9183), sondern auch andere Speicherchips. Im Falle des neuen Mainstream-Modells betrifft dies aber nicht nur den Fertigungsprozess. Kamen bei der M5S noch MLC-Speicherchips von Micron zum Einsatz, setzt Plextor bei der M6S auf in 19 nm gefertigte Speicherbausteine von Toshiba, wie sie auch in der M6e verbaut werden. In Kombination resultiert daraus eine auf bis zu 440 MB/s gesteigerte Leistung beim sequenziellen Schreiben sowie von bis zu 94.000 respektive 80.000 IOPS bei wahlfreien Lese- und Schreibzugriffen. Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert der Hersteller auf 1,5 Watt in Ruhe und 3,5 Watt bei Zugriffen. Bei der Lebensdauer bekommt man einen typischen Wert (1.5 Mio. Stunden) zu Gesicht.
Die Ausstattung der SSD ist im Bulk-Stil gehalten. Neben einer öden Verpackung gibt es nur noch die SSD und einen minimalistischen Packungszettel.
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