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Inhalt
Fakten
Hersteller
Philips
Release
Mitte 2024
Produkt
Monitor
Preis
ab 599,99 Euro
Webseite
Media (11)
Im Lieferumfang enthalten sind: HDMI-Kabel, DisplayPort-Kabel, USB-Upstream-Kabel, Netzkabel und VESA-Halterung. Das interne Netzteil wird mit einem handelsüblichen Kaltgerätestecker mit Strom versorgt. Der grau beschichtete 34M2C6500 wurde sehr wertig gefertigt und hinterlässt optisch gesehen einen guten Eindruck. Das recht dünne OLED-Display des Monitors bietet an der Oberkante und den Außenkanten ein fast rahmenloses Design. Positiver Nebeneffekt der Beschichtung: Der Monitor ist wenig bis gar nicht anfällig für feine Kratzer und Fingertapser.
Der Standfuß, mit praktischer Kabelhalterung an der Rückseite, aus Metall garantiert einen stabilen Stand am Tisch. Die Rückseite beherbergt nicht nur die Philips Ambiglow Beleuchtung, sondern auch Lüftungsschlitze für das passive Kühlsystem. Unser Testmuster bietet diverse Ergonomie-Funktionen: Höhe (130 mm), Neigen (+20/-5 Grad) und Drehen (±30 Grad). Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Gerät nicht feststellen.
Die Energie-Effizienz geht in Ordnung: So verbraucht der Monitor im ausgeschalteten Zustand sowie im Standby weniger als 1 Watt. Im Betrieb schluckt das Gerät durchschnittlich 98.9 Watt.
Der OLED-Gaming-Monitor von Philips besitzt auch das hauseigene Ambiglow-Feature. Dieses kann aber dem Erbe von Ambilight nicht in allen Aspekten gerecht werden. Die RGB-LED-Beleuchtung ist sehr hell und deutlich heller als herkömmliche RGB-Beleuchtungen anderer Display-Hersteller. Der Effekt hinter dem Monitor ist jederzeit auch für die Person vor dem Bildschirm sichtbar und erweitert das Bild optisch, wie von Ambilight gewohnt, sehr gut. Soll Ambiglow aber nicht nur eine Farbe darstellen, sondern dem Bildinhalt des Displays folgen, lässt es deutlich Federn. Denn nicht nur der Helligkeitswechsel geht mit deutlich sichtbaren Abstufungen vonstatten, sondern auch die Anpassung der Farbe ist etwas verzögert, was für Irritation sorgt. Wer hier die sehr gute Umsetzung von Ambilight bei Fernsehern kennt, wird von Ambiglow enttäuscht sein.
Werkseitig sind der Bildmodus „Standard“, der Farbraum „Allgemein“ und die Farbtemperatur „Warm“ eingestellt. An diesen Einstellungen haben wir während unserer Testphase nichts verändert. Unser Testmuster sorgt für ein klar definiertes und hochauflösendes Bild, das in fast jedem Szenario (Gaming, Bildbearbeitung und Videos) überzeugt. Das OLED-Panel punktet mit wunderschönen, lebendigen Farben, die Spiele und Videos optimal zur Geltung bringen. Die matte, entspiegelte Oberfläche des gesamten Displays blockiert hervorragend Reflexionen, die durch zu viel Licht in einem Raum entstehen können. Aufgrund der guten Lichtreflexion des Monitors ist der Philips Evnia 34M2C6500 in der Lage, die tiefen Schwarztöne auf dem Bildschirm beizubehalten, was zu einem insgesamt besser erhaltenen Bild führt. Die DCI-P3-Farbraumabdeckung liegt im Test bei 99.3 Prozent.
Um nach dem neuen Standard spezifiziert zu werden, schreibt die VESA für True Black einen Schwarzwert von maximal 0.0005 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) vor. Beim Farbspektrum gilt bei DisplayHDR True Black ebenfalls eine Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von 90 Prozent, bzw. 99 Prozent von BT.709. Ebenso muss eine Farbtiefe von mindestens 8 Bit pro Farbkanal möglich sein und das Bild mit mindestens 10 Bit berechnet werden können.
Christoph meint: Überzeugender 21:9-OLED-Gaming-Monitor!
“Der Philips Evnia 34M2C6500 wird vor allem eine Zielgruppe sehr stark ansprechen: Preisbewusste Zocker, die OLED-Technologie und ein großes 21:9-Bildformat zu schätzen wissen. Für unser knapp 600 Euro „teures“ Testgerät spricht zunächst einmal die sehr gute Bildqualität. Die kräftigen Farben in Kombination mit dem top Schwarzwert setzen jedes Spiel in das richtige Licht. Für die Gamer-Fraktion hat der Hersteller 175 Hertz, FreeSync, zahlreiche Anschlussmöglichkeiten und eine niedrige Reaktionszeit springen lassen. Die hochwertige Verarbeitungsqualität, das schicke Ambiglow-Feature und die praktischen Ergonomie-Funktionen runden den Gaming-Monitor perfekt ab. Lediglich für den Office-Einsatz eignet sich der 34M2C6500 nur bedingt gut - aber das ist verkraftbar bei einem „Gaming-Monitor“. Angesichts der zahlreichen Pro-Punkte können wir eine Empfehlung für das Philips Evnia Gerät aussprechen.
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