Laut aktuellen Insider-Berichten könnte das Schicksal von Ninja Theory bereits seit längerer Zeit besiegelt sein. Besonders brisant: Die jüngste Ankündigung des neuen Senua-Spiels beim Xbox Games Showcase soll angeblich nicht primär der Präsentation eines kommenden Titels gedient haben.
Wie Journalist Stephen Totilo von Game File berichtet, habe Microsoft intern gehofft, durch die öffentliche Vorstellung des Projekts das Interesse möglicher Investoren oder Käufer zu wecken. Ziel sei es demnach gewesen, einen Verkauf des Studios zu ermöglichen und eine komplette Schließung abzuwenden. Ob die Führung von Ninja Theory über diese Überlegungen informiert war, ist bislang unklar.
Trotz der positiven Aufmerksamkeit rund um die Senua-Enthüllung gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass sich ein potenzieller Käufer gefunden hat. Damit bleibt die Zukunft des Studios weiterhin ungewiss. Sollte es tatsächlich zu einer Schließung kommen, wäre auch die weitere Entwicklung der Senua-Reihe offen.
Ninja Theory ist dabei offenbar nicht das einzige Studio, das von möglichen Einsparmaßnahmen betroffen sein könnte. Auch die Entwickler von Double Fine und Compulsion Games werden in entsprechenden Berichten als gefährdete Kandidaten genannt. Insider sprechen davon, dass Microsoft bis zum Jahresende mindestens zwei Studios schließen könnte. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns steht bislang jedoch noch aus.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.
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