Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Das schwarzgraue Notebook mit matter Kunststoffoberfläche von Nexoc misst 418.5 mm x 288.7 mm x 30 mm (BxTxH) und bringt knapp über drei Kilogramm auf die Waage. Für optische Akzente sorgen die RGB-beleuchtete Tastatur sowie die beiden beleuchteten „Hörner“ auf der Rückseite des Bildschirms. Verarbeitungsmängel konnte wir am Gehäuse nicht feststellen. Im Lieferumfang enthalten sind: Akku (Li-Ionen 6 Zellen 62Wh), Handbuch, Netzteil (230W) und Treiber-DVD. Ein passendes Betriebssystem (idealerweise Windows 10) muss separat erworben werden. Bei den Anschlussmöglichkeiten ist man gut bedient:
2x USB 3.1 Gen2 (1x Typ A, 1x Typ C) 1x USB 3.0 (USB 3.1 Gen1 Typ A) 1x USB 2.0 1x Mini DP 1.3 1x Mini DP 1.2 1x HDMI (HDCP) 1x 2-in1 Audio (Kopfhörer/ Mikrophone) 1x 2-in1 Audio (Mikrophone/ S/PDIF) 1x RJ-45 Ethernet 1x Card Reader (MMC, RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC up to UHS-II) 1x DC-In; 1x RJ-45 Ebenfalls mit von der Partie ist das Sound BLASTER Cinema 5 System von Creative, welches für einen guten Klang beim Zocken sorgt. Nur beim Tiefbass sollte man sich nicht zu viel erwarten.
Die Einzeltasten-RGB-beleuchtete Tastatur ist, wie man es von Clevo gewohnt ist, keine schlechte. Die Tasten sind leicht gewölbt, was den Druckpunkt präziser macht. Der Hub ist perfekt, das Tippgefühl insgesamt sehr gut. Demnach ist unser Testmuster auch für Vielschreiber bestens geeignet. Mediafunktionen sind per Tasten-Doppelbelegung mit von der Partie. Das Touchpad verrichtet seine Arbeit sehr präzise aber aufgrund der rauen Oberfläche ist die Gleitfähigkeit nicht ganz optimal.
Display
Unser Testmuster kommt mit einem 17,3 Zoll (43,94 cm; 1.920x1.080) großen Full-HD-Non-Glare Display daher. Der maximale Helligkeitswert liegt bei 344 cd/m² und auch das Kontrastverhältnis von 901:1 kann sich sehen lassen. Lediglich die Ausleuchtung könnte besser sein. Die Homogenität der Ausleuchtung liegt bei knapp 83 Prozent. Schade ist auch die Tatsache, dass das Display einen leichten Blaustich aufweist. Und: Flotte Action-Titel stellen kein Problem (Tearing oder Ghosting-Effekte) für das Display dar. Innenleben und Technik
Herzstück bildet der Intel Core i7-8700 Coffe Lake, der im 14nm-Verfahren gefertigt wurde. Die sechs nativen Rechenkerne takten mit 3,2 GHz - per Turbo-Boost sind auch bis zu 4,6 GHz möglich.
Für die grafische Darstellung wurde die mobile GeForce RTX 2070 8GB Grafikeinheit von NVIDIA verbaut. Diese bietet ausreichend Power für alle aktuellen AAA-Titel unter Full-HD mit maximailen Details.
Beim Arbeitsspeicher (BallistiX) hat der Hersteller auch nicht gespart: Üppige 32 GB DDR4 mit 2.666 Taktfrequenz wurden im Gehäuse verbaut.
Sehen lassen kann sich zudem die Lese- und Schreibleistung der integrierten 250 GB SSD, welche per M.2 und NVMe-Protokoll angeschlossen ist (Samsung 970 Evo). Sie erreicht eine Übertragungsrate von rund 3,5 GB/s (Lesen) bzw. 1,5 GB/s (Schreiben). Als „Datengrab“ fungiert die 1 TB große Hitachi HTS541010B7E610 HDD.
Auch die restliche Technik/Ausstattung weiß zu gefallen: WLAN, GB-LAN, Bluetooth, 1 MP Frontkamera (1080p, 30 FPS) und Creative Onboard Soundkarte.
Preis und Verfügbarkeit
Das von uns getestete Notebook ist ab sofort im Handel erhältlich. Kostenpunkt: 2.189 Euro (UVP; Stand: 06.03.2019).

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